Cupids hunting Nicolas Poussin (1594-1665)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Nicolas Poussin – Cupids hunting
Ort: Hermitage, St. Petersburg (Эрмитаж).
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Meiner Meinung nach ist ihre einzige Beute gerade Hunde...
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die beiden anderen Putten agieren als Unterstützer. Einer hält eine Harfe, die in diesem Kontext überraschend wirkt und eine unerwartete Verbindung zwischen der unschuldigen Welt der Liebe und der wilden Jagd herstellt. Der dritte Putto trägt eine Rute oder einen Stab über seiner Schulter, was die Szene zusätzlich verfremdet und ihr eine humorvolle Note verleiht.
Der Hintergrund ist eine dunkle, undurchdringliche Waldlandschaft, die durch das Spiel von Licht und Schatten eine gewisse Dramatik erzeugt. Ein mächtiger Baum ragt in den Himmel, seine Äste scheinen die Szene zu überkronen. Die Dunkelheit des Hintergrundes lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die hell erleuchteten Figuren im Vordergrund.
Die Darstellung der Putten, nackt und mit kindlichen Gesichtszügen, deutet auf eine Assoziation mit Amor und Erotik hin. Die Jagd, traditionell ein Symbol für die Verfolgung von Glück oder Liebe, wird hier jedoch von unschuldigen, kindlichen Figuren ausgeführt, was die Szene ambivalent macht. Die Harfe, als Instrument der Musik und der Liebe, kontrastiert mit der rohen Wildheit der Jagd und unterstreicht die spielerische, aber auch leicht ironische Natur der Darstellung.
Man könnte die Szene als Allegorie auf die Liebe und die damit verbundenen Verfolgungen und Spannungen interpretieren. Die Putten, als Verkörperung der Liebe, jagen den Hirsch, der für das Begehren oder das Glück stehen könnte. Der Hund verstärkt die Dynamik der Verfolgung. Der Kontrast zwischen der unschuldigen Kindlichkeit der Figuren und dem ernsthaften Kontext der Jagd erzeugt eine Spannung, die zum Nachdenken anregt. Die Jahreszahl 1712 unten rechts könnte auf die Entstehungszeit und somit auf die Einordnung in den Zeitgeist des Barock hinweisen, der oft von einer Mischung aus Prunk, Leidenschaft und Vergänglichkeit geprägt war.