John the Baptist Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610)
Michelangelo Merisi da Caravaggio – John the Baptist
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Maler: Michelangelo Merisi da Caravaggio
Caravaggio war ein italienischer Künstler der Renaissance und einer der größten Meister des Barock. Wie die meisten Liebhaber dieses Stils zog er die Fülle der Details der Strenge und die Helligkeit und Sättigung der Farben der Blässe vor. Von allen Themen gefielen ihm die mythischen und religiösen Motive am besten. Sein "Johannes der Täufer" ist ein Gemälde, das auch "Der junge Mann mit dem Schaf" genannt wird, weil das bekannte Bild des Propheten darin auf ungewöhnliche Weise interpretiert wird.
Beschreibung des Gemäldes Johannes der Täufer (Der junge Mann mit dem Widder) von Michelangelo Merisi da Caravaggio
Caravaggio war ein italienischer Künstler der Renaissance und einer der größten Meister des Barock. Wie die meisten Liebhaber dieses Stils zog er die Fülle der Details der Strenge und die Helligkeit und Sättigung der Farben der Blässe vor. Von allen Themen gefielen ihm die mythischen und religiösen Motive am besten.
Sein "Johannes der Täufer" ist ein Gemälde, das auch "Der junge Mann mit dem Schaf" genannt wird, weil das bekannte Bild des Propheten darin auf ungewöhnliche Weise interpretiert wird. Normalerweise wird Johannes am Anfang seiner Herrlichkeit dargestellt, als er die Menschen am Jordan taufte. Oder wenn er in der Wüste wanderte, zerlumpt und in innerer Stille versunken.
In Caravaggios Gemälde ist er jedoch kein erwachsener Mann, kein Prophet, sondern der Junge, der der Prophet einst war. Er hat lockiges Haar, ein einfaches, offenes Gesicht und dunkle Augen. Nackt sitzt er auf einem Felsen, nur durch ein Stück Kamelhaut und seine eigene Kleidung bedeckt, und umarmt den Hals eines Widders, wobei er den Zuschauer verschmitzt anschaut. Es gibt keinen Kummer und keine Angst in ihm. Er ist noch nicht der Mann, der alles verlassen hat, was er besaß, um die Ankunft desjenigen zu predigen, der mit Feuer taufen wird.
Er hat keinen Gürtel, das übliche Gewand, von allen Attributen eines Propheten - ein Kamelfell, und ein Widder ist für einen Propheten absolut ungeeignet, denn in den meisten Interpretationen bedeutet er Lust. Johannes hingegen wird gewöhnlich mit einem Lamm, d. h. mit einem Lämmchen, dargestellt.
Vielleicht mag dieser Ansatz diejenigen beleidigen, die nur die Heiligkeit sehen wollen. Aber gerade die Erinnerung daran, dass alle Heiligkeit ursprünglich aus dem Schmutz kommt, im Schmutz geboren wird und in der menschlichen Welt reift, ist wertvoll. So ging Christus erst mit dreiunddreißig Jahren zum Predigen. Aber wenn man das vergisst, werden sowohl er als auch Johannes und die Heiligen auf einmal als Erwachsene dargestellt, als ob es nie einen langen Weg von einem gewöhnlichen Kind gegeben hätte, als ob es nie etwas anderes als göttliches Verständnis in ihnen gegeben hätte.
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BEMERKUNGEN: 2 Ответы
Schlau. Eine Menge von halbnackten und nackten Porno-Bildern zu produzieren und all das unter dem Deckmantel Johannes des Täufers zu verbergen. Man mag zwar sein Können nicht verlieren, aber es ist leicht, ihn mit Leidenschaften zu beeinflussen und seinen Standard zu senken. Das ist kein Botticelli mit seiner zarten Zärtlichkeit.
Caravaggio war keineswegs der erste, der dieses Thema behandelte – erinnern Sie sich an das seltsame, ob Vacchus oder Johannes der Täufer, von Leonardo aus den Sammlungen des Louvre. Der Unterschied besteht darin, dass Caravaggios Figur keine Geheimnisse birgt – es ist einfach ein frecher, schöner Junge. Eine offene Pastoralszene, bei der selbst die traditionelle Licht – und Schattenmalerei keine dramatische Wirkung entfaltet.
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Das Schaf, mit seinem dicken, wolligen Fell, dominiert den Bildraum. Es scheint in einer defensiven Haltung zu sein, seinen Kopf leicht abgewendet, doch die Umarmung des jungen Mannes wirkt nicht gewaltsam. Die Textur des Fells ist lebendig wiedergegeben, mit Licht und Schatten, die die Tiefe und Fülle der Wolle hervorheben.
Der Hintergrund ist dunkel und verschwommen, wodurch der Fokus voll und ganz auf die beiden Figuren gelenkt wird. Einige grüne Blätter im unteren Bereich des Bildes bieten einen Hauch von Natur, kontrastieren aber kaum mit der Dunkelheit des Hintergrunds.
Die Komposition ist dynamisch, obwohl die Szene in sich geschlossen wirkt. Die diagonale Linie, die durch den Körper des jungen Mannes und die Position des Schafes entsteht, erzeugt eine Bewegung und Spannung im Bild.
Die Darstellung legt nahe, dass es sich um eine Szene von großer symbolischer Bedeutung handelt. Die Nacktheit des jungen Mannes könnte Unschuld, Verletzlichkeit und spirituelle Reinheit andeuten. Das Schaf, oft ein Symbol für Unschuld, Opferbereitschaft und spirituelle Führung, wird hier in einer ungewöhnlichen und intimen Beziehung zum jungen Mann gezeigt.
Es entsteht der Eindruck einer tiefen Verbundenheit, einer Art spiritueller Einheit zwischen Mensch und Tier. Der Betrachter kann sich fragen, ob diese Verbindung eine Metapher für eine höhere, transzendentale Wahrheit darstellt. Der sanfte Blick des jungen Mannes lässt vermuten, dass er in dieser Verbindung eine Quelle von Trost und Stärke findet. Die Dunkelheit des Hintergrunds verstärkt die Isolation und die Intensität der Beziehung zwischen den beiden Figuren. Die gesamte Inszenierung erzeugt eine Atmosphäre von stiller Kontemplation und mystischer Andeutung.