01 Noli me tangere Fra Angelico (1400-1455)
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Fra Angelico – 01 Noli me tangere
Ort: National museum of San Marco, Florence (Museo Nazionale di San Marco).
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
KLEINES EVANGELIUMSGEMÄLDE
Die Bergpredigt –
Wie sie für uns erklang,
wenn wir weiterhin leere, sinnlosen
Geschichten über Selbstliebe erzählen?..
Die Nachbarn im Treppenhaus
schimpfen stundenlang. Ach, Unsinn...
Über Fernsehmarken – und selbst
wissen sie nicht genau, wofür sie gestikeln.
Sie stehen da...
Eine alte Frau seufzt: Ach, ach...
Ein Dichter tritt hervor – er ist wenig bekannt –
und ist stolz auf sich: Ich habe nicht umsonst geredet.
Der Stolz des Ich vergräbt sich in Decken,
während er dachte: Ein Gedicht – ein geistiger Morgen.
Das Evangelium ist äußerlich offensichtlich –
nicht die Tiefe seiner Kopien.
So viele Jahre haben sie es nicht verstanden! – Schäm dich!
Wir leben, ohne uns von Schuldgefühlen zu quälen.
Die Texte des Evangeliums übersteigen
das Bewusstsein – es ist klein und begrenzt.
Bei uns gibt es immer mehr Taten und Gesten,
während wir kaum an die Seele denken.
Eine zerrissene Welt – durch Geld, Armut.
Ambivalenz ist wie ein starker Athlet.
Alle kennen die Geschichte vom Kamel und dem Nadelöhr,
und dieser Gedanke wird so leicht abgetan.
Er hindert uns daran, Geld zu horten.
In den Ruinen des Turms von Babel
haben Vögel ihre Nester gebaut. Aus uns wächst Gras.
Wie einfach es ist, sich mit Stolz zu vereinen,
wie wenig Licht verstehen wir kaum.
Von den alten Testamenten zur Bergpredigt
sind Jahrhunderte vergangen, und die Menschen sind erwachsen geworden.
So viele Samen bringen Triebe hervor,
wie viel Kraft hat das goldene Land noch?
Und siehe da, Christus wird wieder genommen.
Pontius Pilatus fragt ihn erneut nach der Wahrheit.
Ein Reicher wacht auf. Er gähnt schwer,
trinkt Kaffee, eingewickelt in einen Bademantel.
Wieder wird Jesus geschlagen... In den Mülltonnen
wühlen unermüdlich zerzauste Obdachlose.
In zwielichtigen Kneipen trinken die Reichen vergnügt.
Wer erinnert sich daran, was gut für die Seele ist?
Christus wird genommen... Ein fauler Priester gähnt.
Geht in Frieden mit euch allen – so ist die Antwort.
Die dicke Wurst selbst weiß keine Antwort,
warum er das astrale Licht braucht?
Die Bergpredigt wurde kein Gesetz für uns,
und es wurden so viele Gesetze aufgestapelt – ein Graus!
Wenn wir so oft und so lange irregeführt wurden,
wäre es nicht an der Zeit, die Wahrheit zu erfahren?
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Vor ihm kniet eine Frau, ebenfalls von einem Heiligenschein umgeben. Sie ist in ein rosafarbenes Gewand gekleidet und streckt ihre Hand in Richtung des Mannes aus. Ihre Haltung drückt eine Mischung aus Sehnsucht und Zögern aus. Der Blick ist gesenkt, was eine gewisse Demut signalisiert.
Der Garten selbst ist dicht bewachsen mit Blumen und Gräsern. Im Hintergrund ragen Zypressen und andere Bäume auf, die den Horizont bilden. Die Landschaft wirkt friedlich und idyllisch. Ein Felsvorsprung mit einer Öffnung, die an eine Grotte erinnert, befindet sich am linken Rand des Bildes und verleiht der Szene eine zusätzliche Tiefe.
Die Komposition ist symmetrisch und ruhig. Die Figuren sind im goldenen Schnitt angeordnet, was zur Harmonie des Gesamtbildes beiträgt. Die Farbgebung ist gedeckt und warm, wobei die Weiß- und Rosatöne der Gewänder im Kontrast zu den grünen und braunen Tönen der Landschaft stehen.
Die dargestellte Szene scheint einen Moment der Begegnung und des Abgrenzens einzufangen. Die ausgestreckte Hand der Frau könnte als Versuch der Berührung interpretiert werden, die der Mann jedoch zu vermeiden scheint. Es liegt eine Spannung in der Luft, eine subtile Ablehnung, die den Blick der Betrachter fesselt. Der Garten wirkt dabei nicht nur als Schauplatz, sondern auch als Symbol für die Sehnsucht nach einer verlorenen Verbindung, für die Unmöglichkeit der Wiederherstellung eines Zustandes, der bereits überwunden ist. Die Grotte im Hintergrund könnte als Hinweis auf einen Übergang, eine Grenze zwischen zwei Welten, verstanden werden.