Lamentation over Christ, detail Fra Angelico (1400-1455)
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Fra Angelico – Lamentation over Christ, detail
Ort: National museum of San Marco, Florence (Museo Nazionale di San Marco).
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
MEIN GEBET
Ich kenne keine Gebete zu Dir,
Mutter Gottes.
Ich wähle selbst die Worte.
Die Weglosigkeit –
Doch im Geiste bin ich fest –
Ich werde sie überwinden! –
Denn Du wirst mir helfen – danke! –
Ich schaffe es!
Du hilfst – und das Herz
Schlägt leichter.
Ich kann nicht sorgenfrei leben
In der Welt des Sprechens.
Immer mit einem Lächeln – das stimmt,
Und ist nicht nötig.
Ohne Gebet gibt es keinen Frieden.
Der wahre Name des Lichts
Ist unbekannt.
Das Leben ist geschenkt! – und schon das
Ist so wunderbar.
Die Sonnenaufgänge und – untergänge,
Die Hoffnungen
Schenken uns reichlich Freude –
Wie zuvor.
Mutter Gottes, all die Zweifel –
Sind Täuschung.
Groß (oder zu Bedauern?)
Ist die Macht des Raumes!
Die Zeit ist uns völlig neutral,
Sie vergeht einfach.
Ach, sie wirbelt infernalisch –
Die Dunkelheit wirbelt.
Und zu Dir wende ich mich
Mit einem sanften Wort.
Ich kämpfe mit meinem Verstand
Gegen die Sinnlosigkeit:
Denn die Macht des Stolzes ist stark
Und drückt den Geist ein.
Nur der Glaube eines Menschen
Er gibt Flügel.
Nur der Glaube gibt Flügel
Dem Menschen.
Die Seele wird mit Glück erfüllt –
Mit hellem Glück.
Ein anderes Glück gibt es nicht
In unserem Schicksal.
Hilf mir, Dich zu erreichen
Durch Gottes Willen.
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Die Landschaft selbst trägt zur Atmosphäre bei. Hügelige Landschaften, in gedämpften Brauntönen und Ocker gehalten, erstrecken sich bis zum Horizont. Die Berge, die sich im Hintergrund abzeichnen, sind vage und unscharf, was einen Eindruck von Unendlichkeit und Entfremdung erzeugt. Einzelne Bäume, dicht belaubt und von dunklem Grün, ragen aus dem Gelände auf und bilden einen Kontrast zu der weiten, offenen Ebene. Sie wirken wie stumme Zeugen des Geschehens.
Ein einzelner, roter Mantel, der in einem kleinen, rechteckigen Feld oben rechts angeordnet ist, lenkt ebenfalls die Aufmerksamkeit auf sich. Die Farbe Rot, oft mit Leidenschaft und Blut assoziiert, verstärkt die emotionale Intensität des Werkes. Der Mantel scheint hier als Symbol der verloren gegangenen Unschuld oder des vergossenen Blutes zu fungieren.
Die schlichte, fast nüchterne Darstellung der Landschaft steht in starkem Kontrast zu der emotionalen Tiefe des Porträts. Es entsteht der Eindruck einer stillen Kontemplation, einer Andacht vor dem Unaussprechlichen. Die Komposition, die die menschliche Trauer mit der Weite der Natur verbindet, erzeugt eine tiefe spirituelle Resonanz und lässt den Betrachter in Gedanken versinken. Der Detailgrad in der Darstellung des Gesichts wird durch die schlichte Landschaft betont, um die zentrale Botschaft der Trauer und des Verlusts hervorzuheben.