05 Birth of Christ, with the Saints Catherine of Alexandria and Peter the Martyr Fra Angelico (1400-1455)
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Fra Angelico – 05 Birth of Christ, with the Saints Catherine of Alexandria and Peter the Martyr
Ort: National museum of San Marco, Florence (Museo Nazionale di San Marco).
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BEMERKUNGEN: 2 Ответы
ANBETUNG DER WEISEN MÄNNER
Prächtig sind die Gewänder der Weisen, und bunt.
Wie Strahlen flossen diese Karawanen,
Um sich vor der Höhle im neuen, hellen Licht
Vereinigen. In der Ferne lodern Feuer.
Da ist Melchior, mit schwarzem Bart Gaspar.
Und vor der Höhle stehen Grabsteine. – Nun, sagte Baltasar,
Ich bin sehr alt, und es ist nicht angebracht, zu zögern.
In der Höhle steht ein Esel und ein grauer Ochse.
Das Kind der Welt – in den Armen Marias.
Und um ihn herum das Licht, die Heiligenschein,
Die das Gold verspricht.
Ja, das Gold, das Gold der Erde,
Wird vor ihm verblassen – Asche im Grunde genommen.
Die Weisen mit ihren Gaben. Und die Feuer in der Ferne.
Und die Erde wird von ihrer Unreinheit gereinigt.
KRIPPEN
Graue Höhlen waren die Wände,
innen und außen Dunkelheit –
die Dunkelheit wirbelte zweifellos
mit engelhaften Bildern.
Doch unser Pupille ist nicht dazu bestimmt,
die leichten Umrisse der höchsten Flügel zu sehen.
Die Krippe ist eine Verneinung des Grabes.
Was deckt Joseph dort in der Ecke ab?
(Im Hof wurde die alte Pappel gefällt,
in Afrika stürzte ein Flugzeug ab –
die Summe aller Ereignisse – sind es nicht wenige? –
wird von einem einzigen Kreis mit tiefer Bedeutung aufgenommen.)
Krippe... Woher kommen die Weisen?
Eine Karawane, Kamele und Esel.
Wie viel Wunder kann man erfassen,
wenn alles real ist – die Ballen, die Lasten?
Das Licht, das vom Stall ausgeht, ist hell.
Die Krippe des Lichts verspricht uns
eine Veränderung des Kraftzentrums, des Maßes
der Wahrnehmung. Sie verspricht einen Tempel.
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Zur Rechten des Kindes knien zwei Männer, offenbar Heilige, erkennbar an ihren Heiligenscheinen. Einer von ihnen, mit langem Bart und einem ernsten Gesichtsausdruck, scheint in tiefer Andacht zu verharren. Der andere, mit einer etwas jünger wirkenden Erscheinung, wendet sich dem Kind zu, sein Blick zeugt von Ehrfurcht und Verehrung.
Links vom Kind steht eine Frau, die vermutlich die Mutter des Kindes ist. Sie ist in ein langes Gewand gehüllt und blickt mit einem milden, besorgten Blick auf ihr Kind. Ihre Haltung strahlt mütterliche Zuneigung und Schutz aus.
Im oberen Bereich des Bildes, eingebettet in eine leicht geschwungene Decke, sind drei Engel abgebildet. Sie scheinen in einem friedlichen Zustand zu verweilen, ihre Flügel sind leicht geöffnet. Ihre Anwesenheit verleiht der Szene eine himmlische Dimension und unterstreicht die spirituelle Bedeutung des Ereignisses.
Im Hintergrund, hinter dem Kind, ist ein Tier angedeutet, vermutlich ein Ochse oder ein Stier, was an die traditionelle Darstellung der Stallgeburt anspielt.
Die Farbgebung ist gedeckt und erdverbunden, mit einem Schwerpunkt auf warmen Tönen wie Rot, Gelb und Braun. Die Farben tragen zur Schaffung einer ruhigen, besinnlichen Atmosphäre bei. Die Darstellung wirkt insgesamt einfach und direkt, ohne unnötige Verzierungen.
Neben der offensichtlichen Darstellung der Geburt des Kindes lassen sich auch subtextuelle Elemente erkennen. Die Figuren knien vor dem Kind, was seine Bedeutung und Würde hervorhebt. Die Heiligen symbolisieren die Anbetung und Verehrung des Kindes durch die Gläubigen. Die Engel stellen die himmlische Anerkennung und den Segen des Ereignisses dar. Die Schlichtheit des Raumes lenkt die Aufmerksamkeit auf das Kind und seine Bedeutung, ohne von Ablenkungen. Insgesamt vermittelt das Werk ein Gefühl von Frieden, Ehrfurcht und spiritueller Erneuerung.