Madonna with Child St Anthony of Padua and a Friar before 1480 detail Filippino Lippi
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Filippino Lippi – Madonna with Child St Anthony of Padua and a Friar before 1480 detail
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
BEMERKUNGEN: 1 Ответы
VIER GÄRTEN
Vier Gärten der Seele sind uns
gegeben in Schattierungen der Wahrnehmung –
damit wir nicht in die Sphäre der Abgründe fallen,
öffnen sich die Arme der Liebe.
Johannes ist durch und durch mystisch,
die anderen drei Gärten sind uns klarer.
Ach! – Sünden weben einen Nebel,
den es so mächtig noch nie gab.
Vier Gärten…und einer…
Unsere Gedanken sind trüb geworden.
Aber unser himmlischer Herr
trägt noch geduldig unsere Zahlen.
* * *
Wie deutlich ist das irdische Leben
durch den mystischen Garten des Johannes?
Eine Lichtung goldenen Lichts,
eine Welle blauen Lichts.
Gibt es so viele Veränderungen in der Welt?
Sie sind alle in die Materialität gegangen.
Die Unfähigkeit, weiter zu sehen,
peinigt uns in den Grenzen der Erde.
Das Wort, das Leben und Realität schenkte,
wir tauschen es gegen Worte, wir leben
ein totes Leben – so banal.
Für die Direktheit ist ein Knick akzeptabel.
Und die Infernale, die uns droht,
vergessen, hetzen wir herum, singen…
* * *
Trübe Gedanken auf der Erde,
die Wahrheit der Rede haben wir verzerrt.
Wir wühlen immer in Asche,
wähnen uns golden.
Gras, Wälder, Wasser…aber plötzlich
sagen sie nicht weniger als Matthäus?
Du vermutest, du zitters,
eingebunden in den gemeinsamen Lebenskreis?
Doch vom Herzen muss man brechen –
wirklich? – den steinernen Leib,
dann wird die Seele, die im Herzen ist,
die wahre Wasser berühren,
sie trinken – und von Not
weggehen – und sich an der Wahrheit wärmen.
* * *
Markus – ein Bogen strahlender Höhen,
der der allgemeinen Harmonie entspricht,
damit wir nicht in den Abgrund
unserer Leidenschaften, fremder Großzügigkeit fallen.
Markus – ein malachitfarbener Schein
von Wellen, und moosgrün.
…aber wann kommst du an diesen Punkt?
Wie schrecklich ist das Rauschen der Perspektiven?
Du – nicht Markus, du bist Mensch,
ein langer Donnerstag
den du verfluchen willst – du verstehst nicht
die Bedeutung eigenartiger Worte,
die mit der Kraft des Fundaments kommen,
deren Licht du im Alltag immer verlierst.
* * *
(…das Wort ist Grün, das Wort – Jaspis…)
Der alte Lukas arbeitet.
Für den Sieg, den er nicht geben wird, aber
so weit entfernt ist der Sieg.
Hier ist Christus, er ist neben ihnen.
Ein komplizierter Dialog mit dem Leben.
Oder erstarrt der Mensch, armselig,
unter dem Blick der Zukunft?
Eigenartige Bilder
des atmenden Seins.
Für Verzweiflung gibt es Gründe,
wieder, sündhaft sehe ich sie.
Lieber möge meine Seele
himmlische Farben sammeln!
Sie können nicht kommentieren Warum?