Summer day. 1880 Apollinaris M. Vasnetsov (1856-1933)
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Apollinaris M. Vasnetsov – Summer day. 1880
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SOMMER
Als ob ich vergessen hätte, etwas zu tun.
In einem unterdrückten Zustand
Erinnert man sich an das sommerliche Funkeln –
Wie ich als Kind den Sommer liebte.
Wie groß das Meer war!
Es war gemütlich, in Anapa zu leben.
Nahrhaft, wie Milch,
Der dichte Sommer – und er trank.
Am Morgen am Meeresufer
In Wirbeln aus Schaum: Krabben, Krabben...
Jeder ist sicher – ich werde weglaufen,
Und wir rannten weg... Ich hätte auch so sein können!
Das Wasser glitzert leicht golden,
Es schimmert in grün.
Schwimmt da ein Schwarm Fische vorbei?
Oder ist es nur der trübe Schimmer der Tiefe...?
Und danach lebte ich unterhalb von Kaluga
Auf der Datscha meiner Tante und ihres Mannes... Der Sommer
Ward dichter, es war wunderbar.
Ich liebte die Abenddämmerung damals.
Und die Welt der Datscha offenbarte sich mir
In einem grünlich-üppigen Farbenspiel –
Hier sind Beete, ganz saftig.
Wir pflücken Erdbeeren mit meiner Mutter.
Aber jetzt ist der Sommer – Langeweile, Staub,
Der Gang zur Arbeit... Das heißt,
Ich bin alt geworden, und auch meine Geschichte
Dauert noch an, obwohl mir der Stil nicht gefällt.
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Ein zentraler Blickpunkt ist ein großer, hochgewachsener Baum, der sich im oberen rechten Bildbereich erhebt. Seine Krone ist dicht und voll, und seine Blätter schimmern in verschiedenen Grüntönen, was einen Eindruck von Tiefe und Volumen erzeugt. Die Form des Baumes wirkt fast perfekt kreisförmig, was ihn zu einem stabilen und harmonischen Element innerhalb der Landschaft macht.
Links von dem Baum steht ein schlanker, länglicher Baum, dessen Blätter in einem etwas dunkleren Grün dargestellt sind. Er wirkt dynamischer und kontrastiert mit der statischen Form des Hauptbaums.
Im Hintergrund dehnt sich eine weitere Wiese aus, die in sanften Hügeln abfällt. Am Horizont erkennen wir schemenhaft die Silhouette von Bäumen, die die Weite der Landschaft andeuten. Der Himmel ist von einem hellen, blauen Farbton geprägt und mit vereinzelten, weißen Wolken gesprenkelt, die dem Bild eine luftige Atmosphäre verleihen.
Die Farbgebung ist durchgängig warm und sommerlich. Die verschiedenen Grüntöne dominieren, werden aber durch das Blau des Himmels und das Beige des Bodens ergänzt. Die Pinselstriche sind sichtbar und wirken locker und expressiv, was den Eindruck von Spontanität und Natürlichkeit verstärkt.
Es scheint, als ob der Künstler eine Momentaufnahme festgehalten hat, ein flüchtiges Bild des Sommerlichts und der üppigen Natur. Die Abwesenheit von menschlichen Figuren oder anderen künstlichen Elementen lenkt die Aufmerksamkeit auf die Schönheit und Einfachheit der Landschaft. Man könnte vermuten, dass es um die Erforschung von Formen, Farben und Lichtverhältnissen geht, und um das Einfangen des Wesens eines warmen Sommertages. Die fast meditative Ruhe, die von dem Bild ausgeht, suggeriert eine tiefe Verbundenheit mit der Natur und eine Wertschätzung für ihre Schönheit.