JOB AND HIS DAUGHTERS, 1799-1800 William Blake
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William Blake – JOB AND HIS DAUGHTERS, 1799-1800
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
BLÄCKES SCHILLERNDEN
1
Verwüstete Gebäude
geben uns Bilder von zerrütteten Seelen.
Künstlerisch, wie ein steiniger Weg,
des Schicksals – umso außergewöhnlicher.
London ist vielfältig – hier gibt es Diebe,
und dort goldene Aristokraten.
Betrügereien, ihre Wirbelstürme, immer Lüge,
haben Macht. Sie sind unbezwingbar.
In der Radierwerkstatt legt der mystische Meister
Gärten an.
Es gibt einen schwarzen Abgrund – eine Kugel des Unheils,
des Geheimnisses süßester Honig der Erkenntnis.
2
Die Sprache Bläcks
streichelt das Gehirn mit Bedeutungen.
Wenn du spürst, dass du in einem Loch bist,
baue dann den Himmel selbst.
Gefühle lenken oft
vom Hauptthema ab,
sie wuseln und huschen,
verbergen eine Schicht über dem Kopf.
Diese sollte nicht verborgen sein:
Das Herz des Lichts erlaubt es nicht.
3
Ein Viadukt – wie ein Flussader, er
ist schwer. Gedichte erschweren
den Körper des Denkens – wenn klar,
werden die Wirbelstürme kaum abschrecken.
Es gibt eine Ernährung des Denkens durch Wasser,
eine der Erkenntnis, und das Leben ist blutig.
Nur wenn wir die Botschaft nicht hören
des Christentums – jeder irdische Ruhm ist
Unsinn, verrosteter Schrott...
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Vor ihm kniet eine junge Frau, ihr Körper gebeugt, ihr Blick gesenkt. Sie wirkt gebrochen, erschöpft und voller Kummer. Ihre Position im Vordergrund betont ihre Verletzlichkeit und ihren Schmerz. An ihrer Seite befinden sich zwei weitere Frauen, ebenfalls in schattigen, gedämpften Farben gehalten, die eine Atmosphäre von Trauer und Stillstand verstärken.
Über der zentralen Figur, im oberen Bereich des Bildes, sind drei Gesichter dargestellt, die wie Masken oder übernatürliche Erscheinungen wirken. Sie scheinen die männliche Figur zu beobachten oder zu beurteilen, was die Szene mit einer gewissen Unheimlichkeit durchzieht. Die Gesichter sind rudimentär gehalten, fast karikaturhaft, was ihre spirituelle oder symbolische Bedeutung unterstreicht.
Der Hintergrund ist dicht und verschwommen, fast wie eine flammende Mauer. Er besteht aus unklaren Formen und Farben, die an einen brennenden Wald oder eine apokalyptische Landschaft erinnern. Dies verstärkt den Eindruck von Leid und Verzweiflung.
Die Farbgebung ist überwiegend gedämpft und warm gehalten, mit Dominanz von Braun-, Rot- und Gelbtönen. Diese Farbpalette trägt zur düsteren und melancholischen Stimmung der Szene bei. Die wenigen helleren Akzente lenken die Aufmerksamkeit auf die zentrale Figur und die kniende Frau.
Es liegt der Eindruck vor, dass es sich um eine Darstellung von tiefem menschlichen Leid, von Verlust und dem Kampf mit dem Schicksal handelt. Die weit ausgestreckten Arme der männlichen Figur können als Ausdruck von Hilfeschrei, aber auch von Ergebung in ein höheres Wesen interpretiert werden. Die kniende Frau verkörpert den tiefsten Schmerz und die Hoffnungslosigkeit. Die überirdischen Gesichter deuten auf eine göttliche Instanz hin, die entweder Zeuge des Leids ist oder sogar daran beteiligt. Die gesamte Szene vermittelt ein Gefühl von Verletzlichkeit, Isolation und der Fragwürdigkeit menschlichen Schicksals. Die Komposition und die Farbgebung unterstreichen die emotionale Intensität des Moments und lassen den Betrachter die tiefe Verzweiflung der dargestellten Personen spüren.