THE MARRIAGE OF HEAVEN & HELL, 1790-93 William Blake
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William Blake – THE MARRIAGE OF HEAVEN & HELL, 1790-93
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APOKALYPTISCHES GEDICHT
Schichten der Apokalypse...
Die Insel Patmos, wo Steine und Felsen sind.
Eine Insel, schwarze-schwarze Steine.
Die Luft reißt ihre eigenen Perspektiven auf,
Sie reißt sie unter dem Druck unaufhörlicher
Noch nie dagewesener Visionen.
Johannes, der Betrachtende, ist still,
Aber in seiner Seele befindet sich ein Katalog von Stimmungen.
Die Apokalypse unserer Zeit –
Der Untergang Japans, überall Aufregung.
Die Handelswelt, die mich ruft –
Kaufe, hebe deine Stimmung!
Schichten der Apokalypse
Sind sie entschlüsselbar oder nicht?
Vertraue dem Können der Theologen,
Die ihre Gedanken bereits
Angeboten haben – sie interpretierten, wie sie konnten,
Die Summe aller, die Summe komplexer Symbole.
Auf dem Weg in die Ferne ist ein Pfad voller Sorgen –
Wie hast du es gewagt, ihm zu folgen?
Heuschrecken – sind das vielleicht die Gier an allem?
Vermehrt durch unseren Stolz?
Denn wir waren nicht in der Lage, standhaft zu sein.
Ist es schade um sich selbst?
Die Erde wird in ein schwarzes Pergament gehüllt werden,
Und es wird keine Zeit mehr geben.
Wer von denen, die lebten, ist dem
Grandiosen Universum noch nie vorgestellt worden?
Denn das Hauptgesetz des Gewissens
Verletzen wir ständig mit uns selbst.
Denn wir leben getrennt – und hier ist er,
Und ich? Ich lebe sündhaft...
Ein grauhaariger Mann mit einem verschleierten Gesicht
Sieht etwas Seltsames, weiß nicht,
Was das bedeutet, während es umherwirbelt,
Ist es nur Wahnsinn? Eine Veränderung, vielleicht eine neue Ära?
Die Stadt – die Summe von allem: ein Berg
Von Gebäuden, Büros, Banken und Firmen.
Wenn im Herzen keine Filter gesetzt sind –
Dann hat er seine Seele verpasst.
Das Hier und Jetzt ähnelt in gewisser Weise
Zeiten, die es einst gab.
Aber verstehe die Zyklizität der Perioden!
Du hast dich bemüht, aber du hast kaum etwas verstanden.
Johannes malte etwas,
Das von Zorn und Galle zeugt.
Wir haben Leidenschaften für Perlen gehalten,
Aber sie waren in den Seelen faulig, entzündeten...
Ich sehe schwarze Boote, die fahren.
Ich sehe Engel – gegossene Trompeten.
Zu sterben für den Erlöser ist eine Aufgabe.
Und die Siegel brennen, entscheidend.
Und die Siegel kann niemand aufbrechen,
Es ist noch nicht an der Zeit dafür.
Und Menschen müssen anders werden –
Das ist eine Pflicht, ein kluges Gewicht...
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Im Zentrum des unteren Teils liegt eine liegende, weibliche Gestalt. Sie scheint in einem Zustand der Hingabe oder des Stillhaltens zu sein. Ihre Pose ist ruhig, fast passiv, und wird von einem starken Lichtstrahl erhellt. Über ihr, inmitten der flammenden Szene, schweben zwei Figuren. Eine wirkt leicht und anmutig, die andere scheint in einem Zustand der Bewegung oder des Kampfes zu sein. Die Figuren sind vage dargestellt, fast wie Erscheinungen, die aus dem Chaos der Flammen entstehen.
Die Farbgebung spielt eine entscheidende Rolle in der Interpretation. Das Gold oben suggeriert eine spirituelle oder transzendentale Ebene, während das Rot und Orange unten für Leidenschaft, Energie und möglicherweise auch für Zerstörung stehen. Die Kombination dieser Farben und Formen erzeugt eine Spannung, die auf eine Verschmelzung gegensätzlicher Kräfte hindeutet.
Die Darstellung suggeriert eine Verbindung zwischen Gegensätzen: Himmel und Hölle, Geist und Körper, Ordnung und Chaos. Die Liegende im Zentrum könnte als eine Art Medium oder Bindeglied zwischen diesen Welten interpretiert werden. Die Figuren, die über ihr schweben, könnten die gegensätzlichen Kräfte darstellen, die sich in ihr vereinen oder miteinander ringen. Es wird ein Zustand der Synthese angedeutet, in dem die scheinbar unvereinbaren Elemente des Lebens in Einklang gebracht werden. Die Schriftzüge verstärken diesen Eindruck einer fundamentalen Verbindung, einer Heirat eben, die über die konventionellen Grenzen von Gut und Böse hinausgeht. Die Darstellung wirkt weder bedrohlich noch tröstlich, sondern eher als eine Aufforderung zur Auseinandersetzung mit der Komplexität der menschlichen Existenz und den Kräften, die sie prägen.