WHIRLWIND OF LOVERS (ILLUSTRATION TO DANTES INFERNO) William Blake
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William Blake – WHIRLWIND OF LOVERS (ILLUSTRATION TO DANTES INFERNO)
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DAS WELTEI
Das Weltei öffnet sich
Wie eine Blume, und dann beginnt allmählich
Das Leben mit Sinn zu leben,
Was unbestreitbar ist.
Alles beinhaltet das Weltliche –
Die Flüsse, die Gedichte, die Tempel,
Der Traum der Seele und die Stille,
Beinhaltet es auch die Abgründe?
Ich weiß es nicht, habe ich doch in den
Schachteln, den schrecklichen Löchern –
Und mit stumpfer Empfindung – mich selbst gefunden!
Und das, was geschwiegen hat, wenn man gefragt hat.
Das Weltei ist unsichtbar,
Wird aber durch die Teilhabe spürbar.
Für den wandernden Pilger
Wird der Schmerz im Bein eine Privatsache sein.
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Hier sehen wir eine Darstellung, die unmittelbar eine beklemmende Atmosphäre auslöst. Der Blick wird zunächst von einer monumental wirbelnden Formation eingefangen, die wie ein stürmischer Luftzug oder ein gigantischer Wirbelwind erscheint. Diese Struktur besteht aus zahlreichen, eng aneinandergepressten menschlichen Figuren, die in einer schmerzverzerrten und scheinbar hilflosen Pose dargestellt sind. Ihre Körper sind eng verschlungen, die Gesichter voller Qual und Verzweiflung. Die Darstellung vermittelt ein Gefühl von erdrückender Last und unaufhaltsamem Sog.
Im Vordergrund, in Kontrast zu diesem chaotischen Wirbel, stehen zwei Gestalten in Roben, vermutlich Dante und Vergil, wie sie aus dem Kontext der Göttlichen Komödie bekannt sind. Sie wirken klein und verloren angesichts der überwältigenden Macht des Wirbels. Die Figuren blicken auf eine strahlende Lichtquelle, die am Horizont zu sehen ist, doch ihre Körperhaltung und der Ausdruck ihrer Gesichter lassen wenig Hoffnung auf eine schnelle Erlösung erkennen.
Die Farbgebung verstärkt den Eindruck von Beklemmung und Verzweiflung. Grautöne und gedämpfte Farbtöne dominieren, unterbrochen durch vereinzelte Lichtreflexe, die jedoch eher die Intensität der Dunkelheit hervorheben als Trost spenden. Die Kontraste zwischen Licht und Schatten sind stark und tragen zur Dramatik der Szene bei.
Die Darstellung suggeriert eine Allegorie der Sünde und ihrer Folgen, des Verderbens und der Verdammnis, wie sie im Inferno Dantes beschrieben werden. Der Wirbel könnte die Verstrickung in die Sünde und die daraus resultierende Unfähigkeit symbolisieren, sich von ihr zu befreien. Die hilflosen Figuren, gefangen im Wirbel, stehen für die Seelen, die dem Sog der Leidenschaft und der Verfehlung verfallen sind. Die Lichtquelle im Hintergrund könnte als Hoffnungsschimmer interpretiert werden, doch ihre Distanz und die scheinbar unüberwindliche Barriere des Wirbels lassen Zweifel an ihrer Erreichbarkeit aufkommen.
Es lässt sich auch eine Kritik an der menschlichen Natur erkennen, an der Neigung zur Selbstzerstörung und dem Verlust der individuellen Identität in der Masse. Der Wirbel ist nicht nur ein Ort der Qual, sondern auch ein Spiegelbild der menschlichen Begierden und Schwächen. Die Darstellung ist somit eine eindringliche Mahnung an die Notwendigkeit, sich gegen die zerstörerischen Kräfte der Leidenschaft zu wehren und den Weg zur Erlösung zu suchen.