Saint George and the Dragon Raphael (1483-1520)
Raphael – Saint George and the Dragon
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Bild aus anderem Album: de.gallerix.ru/s/1265835004/N/4282315052/
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Maler: Raphael
Ort: Louvre (Musée du Louvre), Paris.
Der heilige Georg auf dem Gemälde von Raffael sieht ganz anders aus, als wir ihn zu sehen und uns vorzustellen gewohnt sind. Wir stützen uns auf orthodoxe ikonografische Traditionen und haben daher bereits ein bestimmtes Bild. Bei Raphael hingegen sehen wir einen Ritter in Rüstung. Er scheint unverwundbar, aber das Gesicht des Heiligen ist offen, er versteckt es nicht unter seinem Visier. Der Heilige Georg scheint unerschütterlich in seinem Entschluss zu sein, den Drachen zu töten, der so viel Elend über die Menschen bringt.
Beschreibung des Gemäldes von Raphael Santi, St. Georg, der den Drachen besiegt
Der heilige Georg auf dem Gemälde von Raffael sieht ganz anders aus, als wir ihn zu sehen und uns vorzustellen gewohnt sind. Wir stützen uns auf orthodoxe ikonografische Traditionen und haben daher bereits ein bestimmtes Bild.
Bei Raphael hingegen sehen wir einen Ritter in Rüstung. Er scheint unverwundbar, aber das Gesicht des Heiligen ist offen, er versteckt es nicht unter seinem Visier. Der Heilige Georg scheint unerschütterlich in seinem Entschluss zu sein, den Drachen zu töten, der so viel Elend über die Menschen bringt. Das Pferd steht schon erschrocken am Zügel, aber der Reiter schlachtet den Feind weiter ab.
Der Widersacher des Heiligen glüht nicht vor Zorn - im Gegenteil, er ist listig, verräterisch und hat das Aussehen eines Verführers. Er erkennt, dass er es mit einem furchtlosen Ritter zu tun hat, der sich auch von der Tatsache nicht abschrecken lässt, dass sein Speer in Stücke zerbrochen ist. George schwingt sein Schwert gegen den Drachen, und es ist, als wolle der Drache dem Krieger einen Handel anbieten: den Schatz zu geben und seine Beute zu teilen, aber nur, wenn er ihn am Leben lässt.
Im Hintergrund ist ein Mädchen zu sehen, das sich an der Klippe windet. Wer ist sie? Warum beobachtet sie das Duell mit angehaltenem Atem? Die Legende besagt, dass diese junge Schönheit einem blutrünstigen Ungeheuer geopfert wurde, das bereits alle Schafe der Stadt geschlachtet hatte.
Die Stadtbewohner boten dem Drachen zunächst unglückliche Tiere an, aber auch damit war das Tier nicht zufrieden und begann, die geopferten Menschen zu verschlingen. Nur der heilige Georg wagte es, den ungleichen Kampf zu kämpfen und vertraute sein Schicksal dem Herrn an.
Wir wissen, dass die Legende weitergeht: Der tapfere Krieger hat die böse Schlange besiegt. Aber in diesem Moment hatte das Mädchen keine Ahnung, was der Drache dem Mann antun könnte, der in den Kampf eintrat. Schließlich hatte das Monster schon so viele Menschenleben gefordert! Aber eine Sekunde mehr und der Kopf der feuerspeienden Kreatur würde, abgetrennt von Georges Schwert, zu Boden fallen. Sowohl die Schönheit als auch die Stadt werden gerettet.
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BEMERKUNGEN: 2 Ответы
Ein großartiges Bild, schade, dass es keine Beschreibung dazu gibt.
Eine beispiellose Rhythmik, Plastizität und ein Gefühl für den Raum, vergleichbar mit seinen Zeitgenossen Leonardo und Michelangelo. Und all dies in einer sanften und harmonischen Ausführung, wie bei seinem ersten Kollegen und Rivalen (obwohl im Grunde genommen nur die beiden Letzteren Rivalen waren; Leonardo war altersbedingt eher eine Idolfigur als ein Rivale).
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Der Drache ist kein gewöhnliches Monster. Seine Darstellung wirkt fast menschlich, mit einem bedrohlichen, aber auch hilflosen Gesichtsausdruck. Die dunkle Farbgebung des Drachens steht in starkem Kontrast zum hellen Fell des Pferdes und der leuchtenden Rüstung des Reiters, was die Konfrontation zusätzlich hervorhebt.
Im Hintergrund erkennen wir eine Landschaft mit Bäumen und Felsen, die einen Rahmen für die Aktion bilden. Rechts ist eine Gestalt zu sehen, die in roten Gewändern gekleidet ist und hilflos wirkt, möglicherweise eine Darstellung der zu rettenden Jungfrau. Ihre Position im Hintergrund deutet auf ihre passive Rolle in der Geschichte hin, während der Ritter und das Tier die Hauptfiguren des Geschehens sind.
Die Bildsprache suggeriert mehr als nur einen physischen Kampf. Es scheint sich um eine Allegorie des Kampfes zwischen Gut und Böse, Mut und Furcht, oder vielleicht auch um die Überwindung von Versuchungen und Hindernissen zu handeln. Der Ritter, der mit seinem Pferd in voller Stärke vorwärts prescht, symbolisiert die Entschlossenheit und den Sieg des Guten. Die Darstellung des Drachen, der gerade besiegt wird, kann als Metapher für die Überwindung des Bösen und der Dunkelheit verstanden werden. Auch die Farben tragen zur Interpretation bei: Weiß symbolisiert Reinheit und Unschuld, Schwarz steht für das Böse und Rot kann für Leidenschaft, Mut oder auch für Blut stehen.
Insgesamt wirkt das Bild durch seine lebendige Darstellung und die symbolreiche Ikonographie als eine kraftvolle Botschaft über Heldentum, Opferbereitschaft und die triumphale Kraft des Guten.