L enfance de Pantagruel Gustave Dore (1832-1883)
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Gustave Dore – L enfance de Pantagruel
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RABELAIS
Gargantua ist stark genug,
Um ein Haus mit Wurzeln aus der Erde zu reißen.
Ein Riese, der dabei spielt –
Schrecklicher als Feuer, leerer als Asche.
Übermaß an Substanz
In einem Roman von höllischer Großzügigkeit.
Essen ist wichtig, wozu Worte –
Pangratus wird zum Lachen auffordern.
Krieg ist ein Spiel, der König ist ein Narr.
Hoch lebe – geräucherte Aale!
Ein Schatten senkt sich auf das Herz
Dreimal stärker als die Nacht.
Er frisst alles, kotet, erbricht – au!
Er grunzt, trinkt und isst.
Ich verstecke das Buch in einem alten Schrank,
Und welche Bedeutung hat diese Geste?
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Um das Kind herum tummeln sich zahlreiche, lebensechte Kätzchen. Einige klettern an seinen Beinen hoch, andere liegen ihm zu Füßen, und wieder andere scheinen ihm mit neugierigen Blicken entgegenzusehen. Diese Tierwelt umgibt das Kind auf fast bedrängende Weise, vermittelt aber gleichzeitig einen Eindruck von Beschützung und unbeschwerter Fröhlichkeit.
Im oberen Bildbereich befindet sich eine weibliche Figur, gekleidet in eine aufwendige, blaue Kopfbedeckung und eine passende Robe. Sie beobachtet das Kind und die Kätzchen mit einer melancholischen Miene. Ihre Position im Bild deutet auf eine Rolle der Aufsicht oder des Schutzes hin, doch ihr Ausdruck verweist auf eine gewisse Distanz und vielleicht auch auf eine tiefe Trauer. Eine Ansammlung von kleinen, bekrönten Figuren, die an Puppen oder Spielzeugfiguren erinnern, befindet sich zwischen ihr und dem Kind, was die kindliche Welt und das Spiel deutet.
Die Farbgebung ist warm und gedämpft, dominiert von Rottönen, Blautönen und Weiß. Die Pinselführung wirkt locker und impressionistisch, was dem Bild eine lebendige und fast flüchtige Qualität verleiht.
Die Darstellung des Kindes inmitten einer so großen Anzahl von Tieren lässt auf eine Überfülle an Liebe und Aufmerksamkeit schließen, die aber auch eine gewisse Überforderung implizieren könnte. Die melancholische Figur im Hintergrund verleiht der Szene eine zusätzliche Ebene der Bedeutung und deutet auf eine tiefere, möglicherweise tragische Geschichte hin. Es ist eine Szene, die sowohl kindliche Unschuld als auch eine unterschwellige Melancholie vereint und den Betrachter dazu einlädt, über die Bedeutung von Wachstum, Abhängigkeit und Verlust nachzudenken. Die Kombination aus kindlicher Fröhlichkeit und der Trauer der erwachsenen Figur erzeugt ein komplexes emotionales Gefüge, das weit über die bloße Darstellung einer kindlichen Szene hinausgeht.