Oleg Nikolaenko. Nichts weiter.
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с 29 по 30 Ноября
Музей современного искусства Эрарта
Васильевский остров, 29-я линия, д.2
Санкт-Петербург
Das Erarta Museum für zeitgenössische Kunst lädt Sie zu einer Ausstellung von Oleg Nikolaenko ein, einem Künstler, der das symbolische Wesen von Objekten offenbart und die Betrachter dazu einlädt, über deren tiefstes Wesen nachzudenken.
Was geschieht, wenn die komplexe Form einer echten Blume auf einfache geometrische Formen reduziert wird? Sie wird zu einem Symbol.
Oleg Nikolaenko ist kein naiver Künstler, auch wenn dies bei einer flüchtigen Betrachtung seiner Gemälde vermutet werden mag. Der primitivistische Stil seiner Werke ist das Ergebnis eines bewusst auferlegten Systems von Beschränkungen. Diese künstlerische Askese ermöglicht es, vertraute Objekte neu zu sehen und zu verstehen.
Der Künstler arbeitet mit symbolischen Formen, die seiner inneren Welt entspringen. Er überträgt sie auf die Leinwand, wo sie, anders als ihre realen Vorbilder, ein Eigenleben entwickeln. Nikolaenkos Stil ist flächig und bevorzugt die Eigenfarben – die den Objekten innewohnenden Grundfarben, unabhängig von Licht, Schatten und Spiegelungen. Doch gerade diese Schlichtheit ermöglicht es ihm, das Wesen des Dargestellten zu vermitteln.
Nikolaenko steht der russischen Avantgarde nahe, die sich auf alte Kulturen und Volkskunst stützte und daher weitgehend archaisch geprägt war. Obwohl er die kraftvolle Tradition des russischen Primitivismus (Volksdrucke, Michail Larionow und Natalia Gontscharowa, der Arefjewski-Kreis und die Künstlergruppe Mitki) fortführte, blieb Nikolaenko dennoch originell und unverkennbar.
Der Künstler interessiert sich für archetypische Themen und stellt Blumen, Gegenstände, Tiere und Frauen dar. Er verleiht abstrakten Symbolen eine skulpturale Konkretheit. Man muss unwillkürlich an Vladislav Khodasevichs Zeilen über die menschliche Reife denken:
Aber die Worte Blume, Kind, Tier – kommen immer häufiger über die Lippen.
Die Konzentration auf die einfachsten existentiellen Konzepte ist eine notwendige Voraussetzung für das Erlangen von Weisheit. Solche meditative Selbstbeherrschung ermöglicht es, das Wesentliche im Leben zu erfahren:
Doch die Seele wird durch das stille Keimen des Korns mit süßer Fülle erfüllt.
Oleg Nikolaenkos Kunst ist von tiefer Weisheit und Ruhe geprägt, frei von jeglichem Überflüssigen. Gemeinsam mit dem Künstler kann sich der Betrachter in Kontemplation vertiefen und die Last des Alltags hinter sich lassen.
Über den Autor
Oleg Nikolaenko wurde 1964 in Petropawlowsk im Norden Kasachstans geboren. Er absolvierte die Kunstschule seiner Heimatstadt und die Abteilung für Grafikdesign des Pädagogischen Instituts Omsk. 1987 begann er in Leningrad in einem Atelier in der Puschkinskaja-Straße 10 zu arbeiten. In dieser Zeit engagierte er sich aktiv im künstlerischen Leben der Stadt. 1989 gründete er zusammen mit Juri Potapow und Rostislaw Kurnosow die Künstlergruppe „Sneg“.
Seit 2000 ist er Mitglied der Sektion für monumentale Malerei des St. Petersburger Künstlerverbands. Seit 2001 betreibt er gemeinsam mit Juri Potapow die Kunstgalerie „Künstler-Mansarde“.
Nikolaenkos Werke wurden in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen gezeigt und befinden sich in Kunstmuseen in Tomsk, Omsk, St. Petersburg, Jekaterinburg und Nowosibirsk sowie in Privatsammlungen.
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