So wählen Sie das Magazinformat für den Druck:
A4, A5 und benutzerdefiniert
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A4, A5 oder individuell – so wählen Sie das richtige Magazinformat, um Layout-Nachbesserungen zu vermeiden. Leseszenarien, Test-Doppelseiten, die Auswirkungen des Formats auf Tabellen und Fotos sowie häufige Fehler bei Spezifikationen und Abnahme.
Bevor Sie über das Printformat des Magazins sprechen, einigen Sie sich auf die Grundlagen: wo und wie das Magazin gelesen wird; welche Abschnitte auf der Doppelseite erscheinen sollen (Titelbild, Inhaltsverzeichnis, Werbung); wie viel visueller Inhalt und wie wichtig ist die Lesbarkeit kleiner Details; wie und wo das Magazin verteilt wird (persönlich, an einem Stand, in einem Umschlag); gibt es irgendwelche Lagerungs- und Lieferbeschränkungen?
2 Klarstellung der Formate
3 Wie das Format Wahrnehmung, Navigation und Inhaltsdichte beeinflusst
4 Die häufigsten Fehler bei der Auswahl der Größe hinsichtlich Spezifikationen und Layout
5 Wie man schnell 2-3 Formatoptionen vergleicht, ohne sich in Details zu verlieren
6 Akzeptanz der Ergebnisse: 3 Maßnahmen, die wirklich funktionieren
7 Häufig gestellte Fragen
A4, A5 oder individuell: Welches Format passt zu Ihrem Magazin?
A4 wird häufig für Unternehmens- und Branchenpublikationen gewählt, bei denen ein übersichtliches Raster, große Tabellen, Infografiken und Fotos unerlässlich sind. A5 eignet sich, wenn die Zeitschrift als Handzettel bei einer Veranstaltung, als kompakter Leitfaden oder als Produkt, das leicht mitgenommen werden soll, verwendet wird. Nicht standardmäßige Formate erzeugen den Eindruck eines „anderen Produkts“, erfordern aber in der Regel eine sorgfältigere Planung von Raster, Rändern und Layout, um die Lesbarkeit zu gewährleisten.
Klarstellung der Formate
Um sich vor dem Gespräch mit einer Druckerei schnell über grundlegende Formate und Begriffe zu informieren, können Sie auf dieses Material zum Thema Magazindruck zurückgreifen.
Nach dem Lesen sollten Sie Ihr Skript erneut überprüfen und feststellen, welche Layout-Elemente größenabhängig sind.
Wie das Format Wahrnehmung, Navigation und Inhaltsdichte beeinflusst
Die Größe beeinflusst die Lesbarkeit eines Magazins. Bei einem größeren Format lassen sich Überschriften und Bildunterschriften leichter vergrößern, und Tabellen und Fotos müssen seltener komprimiert werden.
Bei einem kompakten Format ist es wichtiger, im Voraus festzulegen, was auf zwei nebeneinanderliegenden Seiten (Doppelseiten) erscheinen soll, und nicht zu viel Inhalt unterzubringen. Ein einfacher Test: Drucken Sie ein bis zwei typische Seiten in A4 und A5. Wenn der Text im kleineren Format zu klein wird, Bildunterschriften schwer lesbar sind und Tabellen aufgeteilt oder stark verkleinert werden müssen, ist es besser, das Layout an das A5-Format anzupassen, anstatt es einfach zu verkleinern.
Ein praktischer Test besteht darin, 2-3 Standard-Doppelseiten in verschiedenen Größen auszudrucken und sie Personen aus der Zielgruppe zum Lesen zu geben.
Die häufigsten Fehler bei der Auswahl der Größe hinsichtlich Spezifikationen und Layout
- Das Format wird „aus Gewohnheit“ gewählt, ohne zu prüfen, wie das Magazin gehalten, durchgeblättert und transportiert wird.
- Sie erstellen ein Layout für A4 und „komprimieren“ es dann auf A5, ohne das Raster und die Typografie neu zusammenzusetzen.
- Sie berücksichtigen weder Ränder noch Beschnittzugaben, weshalb wichtige Elemente zu nah am Rand landen.
- Sie verwechseln die Seitengröße mit der Größe nach dem Zuschneiden, sodass die erwarteten Abmessungen nicht übereinstimmen.
- Sie werden sich auf die Größe einigen, ohne zu prüfen, wie Tabellen, Infografiken und Werbemodule hineinpassen.
Wie man schnell 2-3 Formatoptionen vergleicht, ohne sich in Details zu verlieren
- Wählen Sie zwei Leseszenarien: „im Büro am Schreibtisch“ und „unterwegs“, und beurteilen Sie, welche Größe in welchem Szenario bequemer ist.
- Nehmen Sie die gleiche Testanordnung und ermitteln Sie, was im Raster geändert werden müsste, wenn Sie von A4 auf A5 oder umgekehrt wechseln würden.
- Prüfen Sie die Inhaltsbeschränkungen: Gibt es Elemente, bei denen die Breite entscheidend ist (Tabellen, Spalten, große Fotos)?
- Formulieren Sie eine Zusammenfassung der Details, die Ihnen wichtig sind: Lesbarkeit, Portabilität, visuelle Wirkung und Layoutkontrolle.
Akzeptanz der Ergebnisse: 3 Maßnahmen, die wirklich funktionieren
Bitten Sie um ein gedrucktes Probeexemplar und prüfen Sie zwei bis drei Doppelseiten mit unterschiedlicher Inhaltsdichte: Text, Fotos und Tabellen.
Beurteilen Sie anschließend den Lesefluss: Ist der Inhalt gut sichtbar, sind die Überschriften leicht zu finden und fehlen Bildunterschriften?
Führen Sie abschließend einen Verteilungstest durch: Wie passt das Magazin in einen Umschlag, eine Mappe oder einen Ständer, und wirkt es zu groß oder zu klein?
Häufig gestellte Fragen
Wann sollte das Format festgelegt werden – vor oder nach dem Layout?
Es ist besser, dies vor dem Layout zu tun, da sonst Raster und Typografie neu erstellt werden müssen, was den Genehmigungsprozess verlängert.
Kann man eine Sondergröße wählen, wenn man auffallen möchte?
Ja, aber prüfen Sie vorher die Lesbarkeit und wie sich die Abweichung vom Standard auf Raster, Ränder und Layout-Ausrichtung auswirkt.
Wie lässt sich das Risiko von Überraschungen beim Berechnen und Drucken minimieren?
Stellen Sie der Druckerei 2-3 Testseiten und eine kurze Beschreibung des Anwendungsfalls zur Verfügung – dies erleichtert die Abstimmung der Erwartungen hinsichtlich Format und Korrekturen.
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