Effizienz von Bohranlagen in der Bergbauindustrie
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In der Rohstoffgewinnung hängt die Effizienz der Lagerstättenerschließung maßgeblich vom Einsatz spezialisierter Ausrüstung ab. Bohranlagen spielen dabei eine zentrale Rolle, da ihr technischer Zustand und ihre Leistungsfähigkeit die Kosten pro Tonne Erz oder Kohle bestimmen. Ingenieure optimieren daher kontinuierlich die Gesteinsbrechmechanismen, um die Bohrgeschwindigkeit zu erhöhen und den spezifischen Energieverbrauch zu senken.
Funktionsweise der Ausrüstung im Bergbau
Bohranlagen dienen unter anderem dem Aufbrechen von Gesteinsmassen mithilfe mechanischer, thermischer oder kombinierter Verfahren. Anders als in der Öl- und Gasindustrie, wo es darum geht, einen Förderkanal für das Pumpen von Flüssigkeiten zu schaffen, werden Bohrungen im Bergbau häufiger zum Platzieren von Sprengstoffen oder zur Entnahme von Kernproben eingesetzt. Geologen und Bergbauingenieure nutzen diese Maschinen in allen Phasen des Minenlebenszyklus, von der geologischen Erkundung bis zum Steinbruchbetrieb.
Die besonderen Anforderungen an die Bohrausrüstung sind eine hohe Manövrierfähigkeit und Vibrationsfestigkeit. Die Maschinen arbeiten unter staubigen Bedingungen, Temperaturschwankungen und komplexer Ortsgeometrie. Die Stabilität des Bohrgeräts unter diesen Bedingungen ist entscheidend für den reibungslosen Ablauf des gesamten Bohrvorgangs.
Methoden der Gesteinszerstörung
Um die Effizienz zu verstehen, ist es wichtig, Bohrtechnologien anhand der Gesteinshärte zu unterscheiden. Es gibt mehrere Hauptarten von Untertagebohrungen, die die Wahl eines bestimmten Bohranlagenmodells bestimmen:
- Drehbohren : Wird hauptsächlich in weichem und mittelhartem Gestein, beispielsweise in Tagebau-Kohlebergwerken, eingesetzt. Das Gestein wird durch axialen Druck und die Rotation des Bohrers (Schneid- oder Rollenbohrer) aufgebrochen, wodurch es abgetragen und abgeschliffen wird.
- Drehschlagbohren : Besonders effektiv bei harten und abrasiven Gesteinen. Dabei kommt ein Bohrhammer (DTH-Hammer) oder ein Oberhammer zum Einsatz. Die Schlagenergie wird direkt auf das Schneidwerkzeug übertragen, wodurch hohe Bohrgeschwindigkeiten in Granit oder Basalt gewährleistet werden.
Leistungsparameter
Die Beurteilung der Rentabilität des Einsatzes von Bohrgeräten basiert auf spezifischen Kennzahlen:
- Bohrgeschwindigkeit : Dieser Indikator wird in Metern pro Stunde gemessen und hängt von einer Kombination aus Drehmoment, Vorschubkraft und Schlagfrequenz ab. Die Optimierung dieser Parameter für einen bestimmten Gesteinstyp ermöglicht einen kürzeren Bohrzyklus pro Bohrloch.
- Technischer Verfügbarkeitsfaktor (TAF) : Die Zuverlässigkeit von Bauteilen und Baugruppen bestimmt die Betriebs- und Reparaturzeit eines Fahrzeugs. Ein hoher TAF wird durch den Einsatz verschleißfester Stähle im Mast und Fahrwerk erreicht.
- Positioniergenauigkeit : Abweichungen des Bohrlochs vom geplanten Raster führen zu unzureichender Gesteinsfragmentierung beim Sprengen. Moderne Navigationssysteme minimieren diesen Fehler und gewährleisten so eine korrekte Gesteinsstruktur.
Automatisierung und Telemetrie
Hersteller von Bergbaumaschinen setzen digitale Systeme zur Steuerung von Arbeitsprozessen ein. Anstelle einfacher mechanischer Bedienelemente nutzen die Bediener CAN-basierte Schnittstellen, die Systemstatusdaten in Echtzeit übertragen. MWD-Systeme (Measurement While Drilling) erfassen Informationen zur Gesteinshärte direkt während des Betriebs.
Fortschrittliche Lösungen in diesem Bereich:
- Fernsteuerung : Der Bediener kann sich in einem sicheren Bereich aufhalten und die Maschine per Funk steuern. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, dass sich Personal in der Nähe des Randes einer Werkbank oder in einer potenziellen Einsturzzone aufhält.
- Vorausschauende Diagnostik : Algorithmen analysieren die Temperatur der Hydraulikflüssigkeit, den Kreislaufdruck und Vibrationen. Das System alarmiert die Mechaniker, wenn Komponenten ausgetauscht werden müssen, bevor es zu einer Notabschaltung kommt.
- Autonomes Bohren : Programmierbare Bohranlagen sind in der Lage, selbstständig zu einem Punkt zu fahren, sich auszurichten und gemäß einer heruntergeladenen digitalen Karte ohne direkte menschliche Intervention zu bohren.
Arbeitsschutz- und Umweltstandards
Die Arbeit mit leistungsstarken Maschinen birgt Risiken, daher legen Konstrukteure besonderen Wert auf den Personenschutz. Die Kabinen moderner Anlagen entsprechen den ROPS/FOPS-Standards und schützen den Bediener vor Überschlägen und herabfallenden Gegenständen. Staubunterdrückungssysteme (trocken oder nass) sind unerlässlich, um berufsbedingten Lungenerkrankungen bei Bergleuten vorzubeugen.
Umweltaspekte beeinflussen auch die Motorenkonstruktion. Der Umstieg auf Antriebe, die den Abgasnormen Tier 4 und Stufe V entsprechen, reduziert die Stickoxid- und Feinstaubemissionen. Elektrische Bohranlagen, die über ein Kabelnetz oder Batterien mit Strom versorgt werden, eliminieren die Abgase an der Ortsbrust vollständig. Dies ist besonders wichtig für Untertagebergwerke, wo die Belüftung einen erheblichen Energieverbrauch verursacht.
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