Ivan Okhlobystins „Down House“, eine Zusammenfassung
Automatische übersetzen
Das Drehbuch zu „Down House“ stammt von Ivan Okhlobystin und wurde Ende der 1990er-Jahre verfasst. Es ist eine groteske, schwarzhumorige Adaption von Fjodor Dostojewskis Klassiker „Der Idiot“. Die Handlung spielt in der absurden Realität des Moskauer Lebens jener Zeit, mit seinen neuen Russen, kriminellen Bossen und der Clubkultur. Das markanteste Merkmal des Drehbuchs ist die originelle Mischung aus hohem literarischem Stil und den paradoxen Eskapaden der Figuren sowie dem Gangsterjargon.
Der Text wurde 2001 von Regisseur Roman Kachanov zu einem äußerst erfolgreichen Film adaptiert. Der gleichnamige Film wurde schnell zu einem bekannten Namen und erlangte Kultstatus beim Publikum. Er wurde zu einem wahrhaft bemerkenswerten Kinophänomen seiner Zeit und ist dem russischen Publikum unvergessen.
Die Rückkehr des Prinzen
Die Ereignisse beginnen in einem hochmodernen Bus auf der Fahrt von Genf nach Moskau. Fürst Lew Nikolajewitsch Myschkin kehrt nach einem längeren Aufenthalt in Dr. Schneiders Schweizer Klinik in seine Heimat zurück. Die Reise ist surreal: Eine üppige Krankenschwester verabreicht den Passagieren Einläufe, die nach den gestohlenen Diamanten aus der Krone Wilhelms des Großen suchen, während draußen vor dem Fenster eine Kuh durch die Luft fliegt. Unterwegs begegnet der Fürst dem Geschäftsmann Parfjon Rogoschin und dem gerissenen Beamten Lebedew. Parfjon erzählt seinen Mitreisenden voller Inbrunst von seiner unsterblichen Liebe zu Nastasja Filippowna.
Beamter Lebedew teilt seiner Ex-Frau seine Pläne zur Lösung seines Wohnungsproblems in Mytischtschi mit. Als er von Rogoschins immensem Vermögen erfährt, bietet Lebedew dem frischgebackenen Millionär umgehend seine juristischen Dienste an. Fürst Myschkin hört demütig zu und bemerkt, dass sein eigenes Leben weitaus weniger ereignisreich gewesen sei.
Begegnung mit den Epanchins
Nach seiner Ankunft stattet Myschkin General Jepantschin und seiner Frau Lisaweta Prokofjewna einen Besuch ab. Die Frau des Generals fragt ihn sofort: „Sind Sie etwa drogenabhängig?“ Myschkin erwidert höflich, dass er keine illegalen Drogen brauche. Er züchte lieber blaue und rote Aquarienfische und besitze ein offizielles Attest über seine geistige Gesundheit. Im Wintergarten trifft er die Töchter der Jepantschin: Alexandra, Adelaida und Aglaja. Die jüngste, Aglaja, ist von der Aufrichtigkeit des Fürsten angetan und nennt ihn ehrlich wie ein Feuerwehrmann. Sie lobt auch seinen Musikgeschmack und seinen Kassettenrekorder, der House-Musik abspielt.
Im Hause der Jepantschinen trifft der Fürst seinen Sekretär Gawriil Ardalionowitsch Iwolgin. Ganja soll aus praktischen Gründen Nastasja Filippowna heiraten. Diese Frau war von klein auf auf seiner staatlichen Datscha von dem einflussreichen Oligarchen Tozki erzogen worden. Tozki bemühte sich um ihre kulturelle Entwicklung: Sie meditierten gemeinsam im Lotussitz und spielten Golf. Der Geschäftsmann selbst plant nun, Alexandra Jepantschin wegen ihrer Mitgift – einer riesigen Kühlanlage – zu heiraten.
Skandal und Partnervermittlung
Myschkin nimmt die Einladung an und bezieht vorübergehend Gani Iwolgins Wohnung. Plötzlich taucht Nastasja Filippowna auf und löst einen Skandal unter den Anwesenden aus. Kurz darauf stürmen Parfjon Rogoschin und seine grimmigen, bewaffneten Begleiter die Wohnung. Er bringt eine beträchtliche Summe Bargeld mit und erklärt unverblümt seine Absicht, die stolze Braut dem verdutzten Iwolgin abzukaufen.
Der Höhepunkt dieser Phase ereignet sich am Abend von Nastasja Filippownas Geburtstagsfeier. Die Gäste amüsieren sich mit seltsamen Gesprächen, und Ganja wartet nervös auf die endgültige Entscheidung seiner Gastgeberin bezüglich ihrer Hochzeit. Rogoschin erscheint mit einem riesigen Geldsack. Nastasja Filippowna wendet sich an Myschkin und fragt ihn unverblümt, ob sie Ganja heiraten soll. Lew Nikolajewitsch rät ihr davon ab. Von Hysterie überwältigt, wirft sie die Millionen, die sie mitgebracht hat, ins Kaminfeuer und geht mit Parfjon.
Ein schwieriges Liebesviereck
Einige Zeit später erhält Myschkin unerwartet ein riesiges Erbe und wird zu einem äußerst begehrten Junggesellen. Er beginnt eine Liebesbeziehung mit Aglaja Jepanschina. Die beiden geraten immer wieder in absurde Situationen, führen skurrile philosophische Gespräche und frönen allerlei Exzessen. So entsteht ein kompliziertes Liebesviereck zwischen Fürst Myschkin, Aglaja, der eigenwilligen Nastasja Filippowna und dem besessenen Rogoschin.
Die emotionale Spannung erreicht ihren Höhepunkt während einer Konfrontation zwischen Aglaja und Nastasja Filippowna. Die Frauen geraten heftig aneinander und überhäufen sich gegenseitig mit Anschuldigungen. Nach diesem Streit behält Nastasja den Prinzen für sich. Ein feierlicher Hochzeitstag wird für Myschkin und Nastasja Filippowna anberaumt. Doch direkt vom Altar aus rennt die wankelmütige Braut zu Rogoschin und lässt den Prinzen völlig allein zurück.
Horror im Haus von Parfyon
Das düstere Ende der Geschichte spielt sich in Rogoschins Haus ab. Myschkin findet Parfjon am Tisch, wo er Wodka trinkt und Braten isst. Rogoschin schenkt nach, nimmt ein Stück Schinken und verkündet, dass er Nastasja Filippowna erschossen hat. Er gesteht, dass er ihr im Affekt den Lauf einer Pistole in den Mund gesteckt und abgedrückt hat. Der Fürst geht ins Schlafzimmer, um sich von der Leiche zu verabschieden.
Im Schlafzimmer bemerkt Lew Nikolajewitsch, dass der Leiche die Beine fehlen. Er kehrt zum Tisch zurück, und Rogoschin erklärt ruhig, dass sie gerade ihre Beine gegessen hätten. Myschkin ist nicht im Geringsten beunruhigt und bittet seinen Freund, ein paar Stücke für Ganja Iwolgin einzupacken. Der Fürst nimmt den Teller mit den Überresten und geht in die felsige Wüste auf einen riesigen, leuchtenden Kristall zu. Eine flackernde Botschaft erscheint auf dem Bildschirm: „Schönheit wird die Welt retten.“
- „Oma sagte, du sollst still sitzen“ von Nastasya Renzhina, Zusammenfassung
- „Verschwinde!“ von Nastasya Renzhina, Zusammenfassung
- Auf der neuen Bühne von BDT, der Premiere der musikalischen Darbietung "Soldat und der Teufel"
- Helden von Dostojewskis Romanen bei einem Theaterfestival in Weliki Nowgorod
- Ausstellung von Aglaia Samoletova und Anna Melnikova "Frontal Collision" in der AZ GALLERY
- Dostojewskis "Idiot", Zusammenfassung
Adblock bitte ausschalten!
Sie können nicht kommentieren Warum?