„Make a Love“ von Asya Lavrinovich, Zusammenfassung
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Diese romantische Geschichte über eine Schülerin erzählt von der ersten Liebe, familiären Schwierigkeiten und der Entdeckung der wahren Liebe. Die 2021 entstandene Geschichte dreht sich um die Neubewertung jugendlicher Ideale, als eine unerreichbare Schwärmerei für eine Autoritätsperson einer echten Freundschaft mit einer Gleichaltrigen weicht. Das Mädchen entwickelt sich von kindlichen Fantasien zu bewussten Entscheidungen. Das Buch konzentriert sich auf die psychische Reifung der Protagonistin durch die Bewältigung von Konflikten. Der Text ist reich an inneren Monologen und Beschreibungen von Interaktionen in der Schule – oder, einfacher ausgedrückt, typischen Teenagerstreitereien.
Eine gleichnamige Fernsehserie wurde auf Grundlage des Buches produziert und im Jahr 2023 veröffentlicht. Die Verfilmung gibt das Schulleben und die emotionalen Kämpfe junger Menschen treffend wieder.
Schulzeit und erste Verliebtheit
Die Elftklässlerin Natasha Zueva ist heimlich in den jungen Geografielehrer Anton Vladimirovich Solotukhin verliebt. Sie plant ihre Outfits akribisch und versucht ständig, seine Aufmerksamkeit zu erregen. Der Geografielehrer schlägt eine Klassenfahrt über Neujahr in ein Skigebiet in Wassiljewo vor. Natasha, die Klassensprecherin, übernimmt die Zusammenstellung der Teilnehmerliste. Stets umgeben von ihren treuen Freundinnen: der sarkastischen Yana Kazantseva und den geselligen Zwillingsschwestern Snezhana und Milana. Die Mädchen treffen sich nach der Schule in einem Schnellrestaurant und tauschen Geheimnisse aus. Nur ihnen vertraut Natasha ihre Gefühle für den Lehrer an.
Gleichzeitig entfaltet sich eine Familienintrige. Nataschas ältere Schwester Alina, eine Studentin, bereitet ihre Hochzeit mit Edik Kravets vor. Die jüngere Schwester ist zutiefst von ihm angewidert. Edik mustert das Mädchen ständig unangemessen, sucht nach Vorwänden für körperliche Berührungen und macht anzügliche Bemerkungen. Ihre Eltern und Alina vergöttern ihren zukünftigen Schwiegersohn. Natasha hat Angst, ihrer Familie von ihren Befürchtungen zu erzählen. Sie ist gezwungen, unangenehme Begegnungen mit Kravets in ihrer eigenen Wohnung zu vermeiden.
Timur Makejew, ein ungeselliger Schüler, ist in seiner Klasse. Er trägt einen silbernen Ring, schwänzt regelmäßig den Erdkundeunterricht und ist unhöflich zu Solotuchina. Eines Tages wartet Edik am Schuleingang auf Natascha und bietet ihr hartnäckig an, sie nach Hause zu fahren. Um die Mitfahrgelegenheit zu vermeiden, bemerkt Natascha, wie Makejew geht, und verkündet Edik lautstark, dass sie verabredet ist. Ihr Klassenkamerad spielt plötzlich mit. Sie machen einen langen Spaziergang am Ufer entlang im Schnee. Natascha bemerkt, dass sich hinter Timurs strenger Fassade ein sehr interessanter Gesprächspartner verbirgt.
Konflikte und neue Entdeckungen
Bald bricht ein heftiger Konflikt im Klassenzimmer aus. Der Schulrüpel Stas Kalistratov schikaniert die stille Mascha Sabirsjanowa regelmäßig. Stas leert ihren Rucksack. Timur verteidigt seinen Mitschüler heftig und stößt Kalistratov beinahe aus dem Fenster im ersten Stock. Anton Wladimirowitsch schlichtet den Streit, doch Natascha verteidigt Makejew mutig vor allen Anwesenden. Der Lehrer deckt die Wahrheit auf und stellt sich auf Timurs Seite, obwohl Stas’ Großmutter die Schulleiterin ist. Kalistratov hegt einen tiefen Groll gegen Zujewa wegen ihrer Aussage.
Natasha beschließt, Timur zu Alinas Geburtstag auf die Datscha einzuladen, in der Hoffnung, den lästigen Edik endlich loszuwerden. Makejew kommt mit dem Zug und schenkt dem Geburtstagskind Ballettkarten. Der junge Mann beeindruckt ihre Eltern sehr. Die beiden geben vor, schon lange ein Paar zu sein. Am Abend unterhalten sie sich lange am Kamin. Timur umarmt Natasha, und Natasha küsst ihn. Ihre Zweisamkeit wird von Krawez unterbrochen, der die Treppe herunterkommt. Natasha beginnt, an ihrer langjährigen Zuneigung zu dem Geographen zu zweifeln.
Nach dem Wochenende findet Natasha den verschollenen Bericht des Geographen und beschließt, ihn ihm nach Hause zu bringen. Sie macht sich auf den Weg, doch Timur öffnet die Tür. Es stellt sich heraus, dass der Lehrer und Makejew Halbbrüder sind. Brüder, die sich überhaupt nicht verstehen. Timur ist das Kind einer kurzen Affäre seiner Mutter. Sein Stiefvater hat ihn zwar akzeptiert, doch das Verhältnis blieb angespannt. Sein älterer Bruder Anton war der Ankunft des jüngeren Bruders gegenüber immer feindselig eingestellt. Natasha wohnt bei Makejew, sie spielen zusammen Videospiele, und abends begleitet er sie zur U-Bahn.
Zerplatzte Illusionen und Streitigkeiten
Die heile Welt der älteren Schwester bricht zusammen. Die Schüler zeigen Alina ein Video, das Ediks wiederholte Untreue beweist. Die Hochzeit wird sofort abgesagt. Natasha geht zum Institut ihrer Schwester und trifft dort zufällig auf den gut gelaunten Kravets. Der Mann benimmt sich äußerst dreist, bedroht das Mädchen und küsst sie gegen ihren Willen in einem dunklen Torbogen. Natasha beißt ihn schmerzhaft und ohrfeigt ihn. Ihre Klassenkameradin Yana Kazantseva erschreckt Kravets, indem sie lautstark die Polizei ruft und ihre weinende Freundin wegbringt.
Zu Hause entbrennt ein schwieriges Gespräch. Alina, gestresst von Ediks fadenscheinigen Ausreden, beschuldigt ihre jüngere Schwester, den Kuss provoziert zu haben. Die Mädchen tauschen heftige Vorwürfe aus, die tief verletzen. Natasha rennt weinend auf die Straße, irrt durch den kalten Regen und sieht Anton Wladimirowitsch mit einer anderen Frau. Völlig aufgelöst stößt sie mit Timur zusammen. Makejew bringt die durchnässte Natasha nach Hause. Er hört sich ihre Geschichte über den Familienstreit an und nimmt sie mit ins Kino. Dort küssen sie sich in der letzten Reihe, und Natasha entdeckt zufällig Jana mit ihrem heimlichen Liebhaber.
Auch unter Freunden gibt es Probleme. Yana gesteht, dass sie von zu Hause weggelaufen ist, weil sie sich mit ihrem Stiefvater gestritten hat, der ihre privaten Nachrichten mit einem Jungen von der Musikschule gelesen hatte. Ihre Freundin versteckt sich bei Bekannten. Mascha Sabirzyanowa gesteht Natasha, dass sie Timur schon lange liebt, aber von seinen Gefühlen für Zueva weiß. Mascha rät ihr, ihn nicht länger hinzuhalten und endlich eine Entscheidung zu treffen.
Gestohlene Gedichte
Natasha hatte zuvor ein Gedicht über ihre aufkeimenden Gefühle für Timur geschrieben. Aus Angst vor ihrer Offenheit fügte sie die Initialen des Geografielehrers am Ende hinzu. Der rachsüchtige Stas Kalistratov stiehlt ihr das Notizbuch aus der Tasche und verteilt Kopien des Gedichts vor dem Unterricht. Natasha wird von ihren Mitschülern öffentlich verspottet. Als Timur das gedruckte Gedicht sieht, beschließt er, dass Natasha ihren älteren Bruder immer noch liebt, und distanziert sich abrupt von ihm.
Im Schulflur verspottet Stas Zueva offen. Timur belauscht die Beleidigungen und verprügelt Kalistratov brutal. Der wütende Direktor droht, Makeyev sofort von der Schule zu verweisen. Am Abend jagen Stas und zwei seiner Freunde Natasha durch die dunklen Straßen bis zu Timurs Haus. Das Mädchen kann sich in einem fremden Gebäude verstecken. Anton Vladimirovich kommt auf den Treppenabsatz, verschafft sich einen Überblick und geht nach unten. Der Lehrer schreckt die jungen Raufbolde mit falschen Zeugen ab und ruft die Polizei, woraufhin diese fliehen. Der Lehrer bestellt ein Taxi für die Schülerin.
Neujahrsreise
Nach einem Fehlalarm im Eingangsbereich versöhnen sich die Schwestern. Gemeinsam schmücken sie den Weihnachtsbaum, schauen Filme und besuchen anschließend das Ballett „Der Nussknacker“. Der Abreisetag nach Wassiljewo ist gekommen. Am lauten Bahnhof sieht Natascha den Geografielehrer mit seiner Freundin Alla. Jana kommt mit ihrem Freund Dima auf dem Bahnsteig an, nachdem sie die Erlaubnis ihrer Eltern erhalten hat. Auch Timur taucht mit einem schweren Rucksack auf. Sie geht auf ihren Klassenkameraden zu und erklärt unverblümt: „Ich brauche nur dich, Makejew.“ Gemeinsam steigen sie in den Pendlerzug, finden sich aber aufgrund der betrunkenen Mitreisenden bald in einem leeren Waggon wieder.
Als Natasha vor ihrer planmäßigen Haltestelle aufwacht, bemerkt sie, dass ihre Sachen fehlen. Timur entdeckt die Ganoven im nächsten Waggon, und es kommt zu einer heftigen Schlägerei. Natasha schlägt den Anführer mit einem schweren Rucksack nieder. Die Transportpolizei trifft ein und nimmt Timur und die Diebe zur Untersuchung fest. Die gestohlenen Gegenstände werden zurückgegeben, doch die jungen Männer verpassen ihre Haltestelle. Der Zug fährt weiter. Die Jugendlichen steigen an der nächsten verlassenen Haltestelle aus und machen sich zu Fuß entlang der Gleise auf den Weg. Sie wandern mehrere Kilometer durch einen verschneiten Wald.
Während sie durch Schneewehen stapfen, stoßen ein junger Mann und eine junge Frau auf verlassene Sommerhäuser. Makejew erzählt seinem Begleiter unheimliche Legenden über Heiden. Sie füttern einen riesigen, bissigen Hund über einen hohen Zaun mit Essensresten. Der Hund gräbt ein Loch, und die Jugendlichen fliehen und fallen mitten auf ein Feld in tiefen Schnee. Dort tauschen sie einen langen Kuss aus, untermalt vom Klang des fernen Neujahrsfeuerwerks.
Weit nach Mitternacht erreichen sie das ersehnte Dorf und treffen dort auf ihre überglücklichen Freunde. Anton Wladimirowitsch, der im Wald nach den vermissten Jungen gesucht hatte, umarmt seinen jüngeren Bruder fest. Am Morgen sitzen Timur und Natascha, in eine Decke gehüllt, auf der Veranda eines Holzhauses. Timur schenkt Natascha Süßigkeiten und gesteht ihr seine Gefühle. Gemeinsam begrüßen sie den frostigen Sonnenaufgang. Natascha erkennt, dass ihr Neujahrswunsch endlich in Erfüllung gegangen ist.
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