„Die Stadt akzeptiert“ von Arkady und Georgy Vainer, Zusammenfassung
Automatische übersetzen
Die Novelle von Arkady und Georgy Vainer erschien 1978. Sie ist eine detaillierte Chronik eines einzigen Tages im Alltag einer Moskauer Polizeiwache. Die Autoren schildern akribisch den endlosen Kreislauf von Vorfällen, Fehlalarmen, echten Tragödien und alltäglichen Streitereien, die den Beamten dieser riesigen Metropole widerfahren. Der Text vermittelt die extreme Anspannung eines Dienstes, der absolute Hingabe, aufrichtiges Mitgefühl und schnelles Handeln bei den Nöten anderer erfordert.
1979 adaptierte Regisseur Wjatscheslaw Maksakow die Geschichte zu einem gleichnamigen Spielfilm. Der Film erwies sich als großer Erfolg: Das Publikum lobte die authentische Darstellung des Polizeialltags und die ausdrucksstarken Darbietungen der sowjetischen Schauspieler in den Hauptrollen.
Schichtbeginn
Der Morgen beginnt damit, dass Rita Ushakova aufwacht. Sie ist 29 Jahre alt, Ärztin und Gerichtsmedizinerin. Sie ist geschieden und erzieht ihren fünfjährigen Sohn Serjoscha, den sie liebevoll „den Drachen“ nennt. Nachdem sie sich von ihrem Sohn verabschiedet hat, fährt die Expertin nach Petrowka. Dort vertritt sie eine Kollegin, die im Urlaub ist, und absolviert ihre erste 24-Stunden-Schicht im Hauptteam.
Völlig unterschiedliche Leute treten dem Dienst bei. Der diensthabende Offizier ist Oberstleutnant Grigori Iwanowitsch Sewergin. Er ist 55 Jahre alt und leidet an fortschreitendem Glaukom. Sewergin hat die Sehtafel auswendig gelernt und besteht die medizinischen Untersuchungen geschickt, um seinen geliebten Beruf ausüben zu können. Ermittler Anatoli Skuratow hat seine letzte Schicht: Er ist des menschlichen Drecks und der ständigen Gefahr überdrüssig und beginnt ein Aufbaustudium an der Höheren Polizeischule. Am Steuer des Dienstwagens sitzt der rücksichtslose Fahrer Alexander Zadiraka, der überzeugt ist, dass Geschwindigkeit alles ist. Der besonnene Noi Markowitsch Chaletski leitet die Spurensicherung, und Sergeant Juri Odinzow arbeitet mit seinem Hund Jungar zusammen.
Im Operationsraum trifft Rita unerwartet auf den leitenden Kriminalkommissar Hauptmann Stanislav Tikhonov. Vor sechs Jahren waren sie unsterblich ineinander verliebt, doch Rita verließ ihn für einen anderen Mann – eine Entscheidung, die sie nun insgeheim bereut. Tikhonov ist mit der Radiosprecherin Katya verheiratet, doch ihrer Ehe fehlt es an Wärme und Verständnis. Die zufällige Begegnung reißt alte Wunden auf, doch sie haben keine Zeit zum Reden. Um zehn Uhr morgens spricht Severgin die feierliche Formulierung: „Die Stadt hat ihn aufgenommen!“ Eine schwierige Schicht beginnt.
Vorfälle am Tag
Der erste Anruf betrifft den Diebstahl einer Autotür des berühmten Hockeyspielers Alexejew. Tichonow schlussfolgert logisch: Nur jemand, der kürzlich sein eigenes Auto beschädigt hat, könnte ein so seltenes Ersatzteil gestohlen haben. Die Kriminalbeamten beauftragen die Verkehrspolizei, die Unfallberichte zu überprüfen, Verdächtige zu ermitteln und den Täter – einen Rentner namens Lusgin – schnell zu finden. Der alte Mann hatte die gestohlene graue Stahltür heimlich von örtlichen Automechanikern erworben.
Der nächste Anruf führt die Gruppe zu einem Antibiotika-Institut, wo über Nacht Kaninchen verschwunden sind, die mit einem gefährlichen Cholera-Stamm infiziert waren. Yungars Hund nimmt die Fährte sicher auf und führt die Polizei zur Scheune eines ortsansässigen Trunkenbolds. Die Diebe hatten die Tiere bereits gehäutet, ohne etwas von der tödlichen Infektion zu ahnen.
Später bekommt es Inspektor Tichonow mit dem dreisten Betrüger Rudik Wyschegradski zu tun. Der Schwindler hatte zwei gutgläubige Bergleute um über zweitausend Rubel betrogen, indem er ihnen angeblich beim Kauf der seltenen Jawa-Motorräder geholfen hatte. Der Kommissar findet Rudik auf der chirurgischen Station des Krankenhauses, wo dieser mit einem vorgetäuschten Magengeschwür eingeliefert worden war. Tichonow entlarvt Rudiks falsches Alibi mühelos und zwingt ihn, die unter seiner Matratze versteckten Geldscheine zurückzugeben.
Auf einer Baustelle entdeckt ein betrunkener Baggerfahrer eine alte, verrostete 122-Millimeter-Artilleriegranate. Unvorsichtig bewegt er sie mit einer Stahlschaufel und bringt damit die Anwohner in große Gefahr. Ein Einsatzteam sperrt das Gebiet sofort ab. Tichonow betrachtet die verrostete Granate und sinniert laut, dass ungestraftes Böses wie eine versteckte Bombe sei: Es warte geduldig auf den richtigen Moment.
Kurz darauf erreicht uns eine weitere Eilmeldung: Die Frau eines amerikanischen Diplomaten hat im Sokolniki-Park einen mit Diamanten besetzten Platinzweig verloren. Hundeführer Odintsov gibt Yungar kurz den Befehl, nach dem Metall zu suchen, und der Diensthund findet das Schmuckstück tatsächlich im feuchten Herbstlaub.
Ein weiterer Vorfall führt die Polizei zur Wache, wo Beamte vier Beteiligte einer Straßenschlägerei festgenommen haben. Die drei brutal zusammengeschlagenen Männer behaupten, grundlos von einem einzelnen Rowdy namens Ovechkin angegriffen worden zu sein. Inspektor Tikhonov verhört sie eingehend, kontaktiert Anwohner und kann das Gegenteil beweisen. Es stellt sich heraus, dass die drei Betrunkenen schon seit Längerem Passanten terrorisiert und Schaufensterscheiben eingeschlagen hatten und Ovechkin mutig für diese Fremden eingetreten war.
Gewitterwarnung und Nachtalarme
Der Abend gipfelt in einer Situation mit dem Codenamen „Donner“. Ein betrunkener Krimineller stiehlt einen Lkw mit acht Tonnen hochoktanigem Benzin. Das schwere Fahrzeug rast auf der falschen Straßenseite entlang. Oberstleutnant Severgin koordiniert mithilfe von Fernsehmonitoren und Funk eine Abfangaktion. Streifenwagen drängen den Tankwagen in Richtung des Yauza-Damms. Ein Polizeileutnant springt mit hoher Geschwindigkeit in die Fahrerkabine, wird aber vom Entführer auf den harten Asphalt geschleudert. Andere Einsatzkräfte wiederholen das verzweifelte Manöver und stoppen den gefährlichen Tankwagen wie durch ein Wunder. Severgin lässt die hektische Verfolgungsjagd in seinem schmerzenden Herzen auf sich wirken und steuert gedanklich jeden einzelnen Streifenwagen.
In den seltenen ruhigen Momenten zwischen den alarmierenden Anrufen versuchen Rita und Stanislav, ein offenes Gespräch zu führen. Rita sieht die Härten des Polizeiberufs und fragt, wie man täglich mit Trauer umgehen kann, ohne zu verbittern. Tichonow bezeichnet sich und seine Kollegen als Arbeiter des menschlichen Elends. Der Beamte glaubt fest daran, dass Millionen von Menschen glücklich leben, heiraten, Kinder großziehen und die Polizei nur in Momenten tiefster Not rufen. Die Schwachen zu retten, hilft ihm, die Fassung zu bewahren. Ermittler Skuratow gerät in einen heftigen Streit mit Tichonow und verurteilt dessen jugendlichen Extremismus und seine harte Intoleranz. Ärztin Rita gesteht sich ein, dass ihr Ex-Mann sich als oberflächlicher und gleichgültiger Philister entpuppt hat, während Stanislav eine immense innere Stärke bewahrt hat.
Spät in der Nacht geht ein Anruf vom Flughafen Scheremetjewo ein. Das Fahrwerk einer französischen Caravelle lässt sich nicht ausfahren. Mit nur noch vierzig Minuten Treibstoff bereitet sich die Maschine auf eine Notlandung auf einer mit Löschschaum bedeckten Betonpiste vor. Die Einsatzkräfte eilen zum Flugfeld. Rita, die die unvermeidliche Explosion erwartet, erinnert sich an ihren Flug mit Stas von Odessa vor langer Zeit. Entsetzt wird ihr klar, dass sie einst den einzigen Menschen von sich gestoßen hat, der ihr wahres Glück hätte schenken können. Das Flugzeug landet hart auf dem Bauch und Funken sprühen in die Dunkelheit, doch eine Feuerkatastrophe wird wie durch ein Wunder verhindert. Die Passagiere überleben.
Später rückt die Gruppe zu einem gemeldeten Mord in einer Wohnung aus. Wie sich herausstellt, handelt es sich um einen zynischen Fehlalarm, inszeniert vom abgewiesenen Verehrer der Einheimischen Vera. Inspektor Tichonow zwingt den Rowdy, sich am Festnetztelefon zu erkennen zu geben, woraufhin die nächstgelegene Einheit den Witzbold festnimmt.
Auflösung
Unmittelbar danach meldet der Radiosender eine akute Lebensgefahr: Ein betrunkener, randalierender Mann namens Matjuchin hat sich mit einem Jagdgewehr in einer Wohnung im siebten Stock verbarrikadiert. Der Kriminelle droht, seine Frau und seinen sechsjährigen Sohn zu erschießen. Die Einsatzkräfte eilen zur Adresse. Matjuchin feuert mit großen Schrotladungen durch die geschlossene Holztür.
Tichonow trifft eine verzweifelte Entscheidung: Er tritt auf den Balkon des Treppenhauses und riskiert, in den Betonabgrund zu stürzen, indem er auf den Balkon der besetzten Wohnung springt. Er muss das Fenster einschlagen und den Verbrecher von hinten ausschalten. Der blutüberströmte Matjuchin bemerkt den Inspektor und hebt blitzschnell seine schwarze Pistole. In diesem Moment rennt Ermittler Skuratow, der seine Angst und seinen sehnlichen Wunsch nach einem ruhigen akademischen Leben für immer vergisst, los und schlägt mit der Schulter gegen die durchlöcherte Holztür. Matjuchin drückt ab und schießt Skuratow direkt in die Augen.
Rita führt umgehend eine Notoperation auf einem gewöhnlichen Esstisch durch. Die Ärztin entfernt die Bleikugel, vernäht geschickt die durchtrennten Blutgefäße, verabreicht Adrenalin und rettet dem jungen Offizier das Leben. Skuratov erwacht beim Klang einer Krankenwagensirene und empfindet ein seltsames, grenzenloses Glücksgefühl. Der Ermittler freut sich, seine Urangst überwunden und, unter Einsatz seines eigenen Blutes, seinen besten Freund gerettet zu haben.
Ein regnerischer Morgen in Moskau bricht an. Um zehn Uhr ertönt der Befehl zur Übergabe der Polizeischicht. Die Schicht ist beendet.
- Traditionelle Ausstellung zum Tag der Stadt in Nachodka eröffnet
- Am 8. Juni findet vom 16. bis 30. Juni die Eröffnung des Internationalen Hoffnungsfotofestivals 2016 im IEC statt (Lenin 103).
- Ausstellung "Sommer, Auf Wiedersehen"
- VORTRAG "Avantgarde in der Mode"
- Vortrag von Maryana Skuratovskaya "Die Welt des russischen Nachlasses"
- Das Festival der Jugendtheater wurde zum siebten Mal in Tambow eröffnet
Adblock bitte ausschalten!
Sie können nicht kommentieren Warum?