Water Lilies Walter Shirlaw (1838-1909)
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Walter Shirlaw – Water Lilies
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Die dritte Frau steht aufrecht, den Rücken zur Betrachterfigur gewandt, während sie ihr Haar ordnet. Diese Pose verleiht der Komposition eine gewisse Intimität und Privatsphäre; wir werden Zeugen eines Moments, der für die Frauen selbst bestimmt ist. Die Körper sind weich modelliert und wirken von einer sanften Lichtquelle beleuchtet, was ihre Formen betont und einen Hauch von Sinnlichkeit vermittelt.
Der Hintergrund besteht aus dichtem Grünwerk – Bäumen und Büschen –, das in einem dichten Farbbereich dargestellt wird. Ein schwacher Himmelhauch ist erkennbar, der die Szene mit einer diffusen Wärme erfüllt. Die Wasseroberfläche spiegelt das Licht wider und erzeugt eine flirrende Textur, die die Atmosphäre zusätzlich beruhigt. Seerosenblätter liegen auf dem Wasser verteilt, was den Titel des Werkes plausibel macht.
Die Komposition wirkt sorgfältig ausbalanciert; die Figuren sind so angeordnet, dass sie ein harmonisches Ganzes bilden. Die Farbpalette ist gedämpft und besteht hauptsächlich aus Grüntönen, Brauntönen und Weiß – eine Farbkombination, die zur friedlichen Stimmung beiträgt.
Neben der offensichtlichen Darstellung von Weiblichkeit und Natur könnte das Bild auch als Allegorie für Entspannung, Kontemplation und die Schönheit des Augenblicks interpretiert werden. Die Abwendung von der Welt deutet auf einen Rückzug in eine private Sphäre hin, in der die Frauen sich frei von äußeren Einflüssen bewegen können. Es liegt ein Hauch von Melancholie über der Szene, als ob die Figuren in einem Moment der Vergänglichkeit eingefangen wären.