Flight into Egypt Titian (Tiziano Vecellio) (1488/90-1576)
Titian – Flight into Egypt
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Maler: Titian (Tiziano Vecellio)
Ort: Hermitage, St. Petersburg (Эрмитаж).
Die "Flucht nach Ägypten" gilt als eines der frühesten Werke des großen Renaissancekünstlers Tizian, das wahrscheinlich 1507 oder 1508 entstand. Das Werk ist auf einer Leinwand von beeindruckender Größe (206 x 336 cm) gemalt, der größte Teil der Komposition ist Landschaft. Katharina die Große kaufte diese Leinwand 1768 in Venedig. Sie wurde kürzlich restauriert und im Eremitage-Museum in St. Petersburg ausgestellt. Maria reitet auf einem Esel, ihr Kind auf dem Schoß, Joseph zu Fuß.
Beschreibung des Gemäldes "Flucht nach Ägypten" von Tizian Vechellio
Die "Flucht nach Ägypten" gilt als eines der frühesten Werke des großen Renaissancekünstlers Tizian, das wahrscheinlich 1507 oder 1508 entstand. Das Werk ist auf einer Leinwand von beeindruckender Größe (206 x 336 cm) gemalt, der größte Teil der Komposition ist Landschaft. Katharina die Große kaufte diese Leinwand 1768 in Venedig. Sie wurde kürzlich restauriert und im Eremitage-Museum in St. Petersburg ausgestellt.
Maria reitet auf einem Esel, ihr Kind auf dem Schoß, Joseph zu Fuß. Die Reisegruppe wird von einem jungen Mann angeführt, bei dem es sich um einen Engel handeln könnte - nach der Tradition der damaligen Bilder muss er die Heilige Familie begleiten. Die beispiellose Lichtempfindlichkeit, die für fast alle Tizian-Gemälde so charakteristisch ist, erfüllt das Bild. Spontan wählt er einen etwas naiven Ansatz für die Darstellung der Natur, was sich besonders in seinen Tierdarstellungen bemerkbar macht. Der junge Maler zeigt uns seine Beherrschung der Landschaftsmalerei, seine kühnen Pinselstriche und die aufregende Verwendung von Farben werden später zum Markenzeichen seines künstlerischen Stils. Die Landschaft zieht das Auge mit dem unglaublichen Grün des Laubes, dem Blau des Himmels und dem tiefen Blau der Berge in der Ferne an.
Die "Flucht nach Ägypten" wurde von Andrea Loredan in Auftrag gegeben, einem venezianischen Patrizier, einem Verwandten des venezianischen Dogen Loredan, der als Mäzen vieler Maler seiner Zeit galt. Das Gemälde sollte den Portikus von Loredans Palast am Canal Grande in Venedig schmücken, in dem sich heute das Casino befindet. Loredan war auch der Mäzen von großen Künstlern, die auf venezianischem Boden arbeiteten, wie Giovanni Bellini, Giorgione und Sebastiano del Piombo.
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Der Esel, der die Hauptlast trägt, steht im Vordergrund und wirkt durch seine Größe und Farbe kontrastreich zu den helleren Gewändern der Familie. Die Frau ist in einem rosafarbenen Kleid dargestellt, das durch seine Falten und Textur eine gewisse Bewegung suggeriert. Das Kind scheint in ihren Armen geborgen zu sein und blickt in die Ferne. Der Mann, der sie begleitet, trägt eine blaue Robe und scheint besorgt in die gleiche Richtung zu blicken.
Im Hintergrund gruppieren sich weitere Figuren, die scheinbar eine Herde von Schafen und Kühen hüten. Ein Kind in ähnlicher Kleidung wie der Mann im Vordergrund scheint mit einem Reh zu spielen oder es zu beobachten. Die Szene wird von einer Gruppe wild lebender Tiere belebt, darunter ein Reh, ein Fasan und ein Hase, die das Gefühl von Unschuld und Harmonie verstärken.
Die Landschaft ist in warmen, erdigen Tönen gehalten. Die Bäume sind dicht und üppig, während der Himmel dunkel und bedrohlich wirkt. Diese Kombination aus warmen und kalten Farben erzeugt eine gewisse Spannung und verleiht der Szene eine melancholische Atmosphäre.
Die Komposition ist ausgewogen und harmonisch. Die Figuren sind so angeordnet, dass sie eine klare Bewegung durch das Bild erzeugen. Die Landschaft dient als Kulisse und verstärkt das Gefühl von Weite und Freiheit.
Neben der offensichtlichen Darstellung einer Reise oder Flucht lässt sich hier auch eine tiefere Bedeutung erkennen. Die friedliche Landschaft und die Anwesenheit der Tiere deuten auf eine Hoffnung auf Schutz und Geborgenheit hin. Die dunkle Wolkendecke im Hintergrund könnte die Unsicherheit und die Gefahren symbolisieren, vor denen die Familie flieht. Die Darstellung der Kinder, die scheinbar unbeschwert spielen, unterstreicht die Notwendigkeit, die Unschuld zu bewahren und die Zukunft zu sichern. Die Szene ist nicht nur eine Momentaufnahme, sondern evoziert auch ein Gefühl der Bewegung und der ständigen Suche nach einem sicheren Ort.