Portrait of a Man Titian (Tiziano Vecellio) (1488/90-1576)
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Titian – Portrait of a Man
Ort: Metropolitan Museum of Arts, New York.
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Ein kleines Gedicht über Tizian
Sebastian – wie eine Wurzel – gefangen in Schmerz,
Von weißem Schmerz gefangen Sebastian.
Mit dem Tod verabschiedet er sich von der Talsoase,
Wenn sie auch mit solcher Kraft erleuchtet ist.
... auf Tizians Selbstporträt
Sehen wir ihn im Alter, und die Augen sind tief:
Er ist keineswegs müde, und so früh im Tod.
Diese Macht darf man nicht leugnen.
Was bedeutet ihm die Macht des Todes, wenn die Leinwände
Voll magischer Farben sind?
Und der Dinar des Kaisers soll
Uns, den Träger der Schuld, gefallen.
Hier schreit Tizians Kreuz –
Die Dunkelheit, verdichtet um ihn herum,
Ist durch das Leuchten gedämpft, aber zerrissen
Ziehen sich die Strahlen, mein Freund.
Hier ist das Tragen des Kreuzes, und das Geheimnis
Hinter dem Antlitz Christi, die Höhe.
Der schwere Farbton ist nicht zufällig
Gewählt, denn die Mystik des Kreuzes
Ist schwer zu erfassen, wenn uns
Die irdische Liebe näher ist – nicht jene, die
Über der Weite – ewig golden – erstrahlt –
In ihr löst sich auch die Botschaft auf.
Wie oft man auch das Spiel der Flöte der Zeit hört,
Die Freuden der Malerei sind groß,
Und notwendig – sie nähren die Seelen,
Sie schenken Erkenntnis der Höhe.
Die Technik wird später durch übermäßige Entwicklung
Als Fortschritt erklingen.
Die goldenen Fäden werden nicht reißen:
Sie verbinden mit dem Thema des Himmels.
Farbe und Licht-Schatten, wie zuvor,
Betonen die Merkmale der Realität.
Gebt, ihr Menschen, Anerkennung der Hoffnung,
Und glaubt nicht dem Ruf der Leere.
Ein Vakuum in der Seele ist viel schrecklicher
Als ein Vakuum des Weltraums.
Aber welche Ideen auch immer erblühen mögen,
Der Mensch hat eine Chance.
Eine Chance, die Aufwärtsbewegung zu verstehen und einzutreten,
Und die Seele soll wachsen –
Wenn sie nach dem Himmel strebt,
Dann ist sie von Anfang an gut.
Tizian hilft beim Wachstum,
Denn er zeigt die malerischen Felder
Mit lichtvoller Kraft.
Es gibt einen Flug. Und hier unten ist die Erde.
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Das Gesicht wirkt markant, die Züge sind klar gezeichnet. Eine volle, rotbraune Bartpracht umrahmt das Gesicht und verleiht ihm einen gewissen Ernst und Würde. Die Haare, ebenfalls von ähnlicher Färbung, fallen locker über die Schultern und tragen zum insgesamt etwas melancholischen Eindruck bei. Die Haut wirkt blass, jedoch nicht ungesund, sondern eher von einer subtilen, fast transluzenten Qualität.
Der Hintergrund ist düster gehalten, fast vollständig in tiefes Dunkel getaucht. Dies lenkt die Aufmerksamkeit unmittelbar auf die Figur und verstärkt den Eindruck von Introspektion und Kontemplation. Ein einzelner Lichtstrahl beleuchtet das Gesicht und den obere Teil der Brust, wodurch eine dramatische Wirkung entsteht und die Gesichtszüge besonders hervorgehoben werden.
Das Gewand, das der Mann trägt, ist schlicht und dunkel gehalten. Ein weißes, leicht steifes Kragenelement bildet einen Kontrast zum dunklen Stoff und lenkt den Blick auf den Halsbereich. Die Hände sind nur schematisch dargestellt und verbergen sich teilweise im Schatten. Sie deuten auf eine mögliche Tätigkeit hin, die jedoch nicht direkt erkennbar ist.
Die Farbgebung ist gedämpft und tendiert zu warmen Brauntönen. Dies trägt zur Atmosphäre der Ruhe und des Nachdenkens bei. Die Verwendung von Licht und Schatten erzeugt eine Tiefe und Plastizität, die die Figur lebendig wirken lässt.
Unterhalb der Oberfläche, lässt sich eine gewisse Melancholie und ein Hauch von Weltmüdigkeit erkennen. Der Mann scheint in eine innere Welt versunken zu sein, distanziert von äußeren Umständen. Die subtile Mimik und die feinen Schattierungen im Gesicht lassen auf eine komplexe Persönlichkeit schließen, die sich nicht offenbart, sondern eher verborgen hält. Die Darstellung erweckt den Eindruck eines Mannes, der viel erlebt hat und der nun in stiller Kontemplation seine Gedanken ordnet.