Boyarynya Morozova 1 Vasily Ivanovich Surikov (1848-1916)
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Vasily Ivanovich Surikov – Boyarynya Morozova 1
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BEMERKUNGEN: 3 Ответы
DIE WUNDE DER SPALTEREI
1
Die Kraft der asketischen Mystik ist stark:
Uns wäre es unangebracht, ein winziges Kreuz zu legen.
Aber Morozova ist ungestüm – sie
Schätzt Fleisch nicht – es ist nur Fleisch in der Haut.
Ihren eisernen Charakter kaum zu mildern.
Aber das Evangelium kennt sie auswendig.
Awvakum ist fester als eine Tafel –
Man kann ihn nicht brechen. Und er schreibt anschaulich.
Sie klammern sich an Fehler,
Die sie für Säulen des Glaubens halten.
Sandkörner auf der Erde sind unsere Tage,
Aber wichtig sind die unsichtbaren Sphären.
Die Kraft der Askese, himmlische Ordnung –
Die Vergangenheit schimmert golden.
Das Tier ist aus der Hölle auf die Erde gekommen –
Wir wenden uns ab, vergessen das Irdische.
Sie klammern sich an Fehler, und ihr Geist
Ist für uns – schwach und trüb,
Und sie kennen nicht die himmlische Wiese,
Und leben irdisch – liebenswert, glorreich...
2
Die explosive Kraft der Spaltung; Verzweigungen mystischer, himmlischer Bögen; Die Mystik der Askese; Abgelehnt, verflucht das kleine Kreuz. Die Wunde der Spaltung am Körper Russlands. Können wir – die heutigen, psychologisch und intellektuell hochentwickelten – die direkte spirituelle Kraft von Awvakum oder Theodosia Morozowa verstehen? Der Wunsch nach einem leidvollen Thron ist kein Holzstapel, den man mit Feuer verbrennt: sondern ein eheliches Lager; der Körper: ein ledriger Sack – nichts. Die Tiefe, die in der Seele liegt – eine Lichtschicht des himmlischen Erzes.
Die Serie ist sparsam und farbenfroh, aber stark von der Moderne geprägt – wie soll es auch anders sein? Eine Serie, die eher an lebende Gemälde erinnert, umstritten, ambivalent; und dennoch – durch flüchtige Eindrücke, Funken, feine Linien – ermöglicht sie es, das Geheimnis des Geheimnisses des spirituellen Lebens der Vorfahren zu berühren – dargestellt mit Mühe, denn die Codes der Vergangenheit sind die komplexesten Codes von allen.
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Die Komposition ist dicht und unruhig. Die Figuren sind eng aneinander gedrängt, was einen Eindruck von Enge und Beklemmung vermittelt. Die Linienführung ist oft fragmentarisch und unvollständig, was die Unmittelbarkeit und die rohe Energie der Situation betont. Die zentrale Figur scheint in einer Position von Hilflosigkeit oder Leiden dargestellt zu sein, während die umstehenden Personen unterschiedliche Reaktionen zeigen – einige scheinen traurig oder besorgt zu sein, während andere eine gewisse Distanz oder sogar Gleichgültigkeit ausstrahlen.
Die Zeichnung wirkt wie eine Skizze oder Vorstudie, die auf eine schnelle Erfassung der Szene abzielt. Die fehlende Detailgenauigkeit und die grobe Linienführung lenken die Aufmerksamkeit auf die emotionale Wirkung und die dramatische Zuspitzung der Situation.
Ein möglicher Subtext könnte die Darstellung von sozialer Ungerechtigkeit oder religiösem Konflikt sein. Die zentrale Figur scheint Opfer einer Situation zu sein, die sie übersteigt, und die umstehenden Personen scheinen unterschiedliche moralische Positionen einzunehmen. Die Zeichnung könnte auch als Kommentar zur menschlichen Natur interpretiert werden, der die Ambivalenz von Mitgefühl und Gleichgültigkeit hervorhebt. Die dunkle Tonlage und die unregelmäßige Linienführung tragen dazu bei, eine Atmosphäre von Trauer, Verzweiflung und innerer Zerrissenheit zu schaffen.