Web in the woods 1880, 44, 8h30, 5 Ivan Ivanovich Shishkin (1832-1898)
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Ivan Ivanovich Shishkin – Web in the woods 1880, 44, 8h30, 5
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Selbst ein Spinnennetz ist real.
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Die Beleuchtung ist diffus und scheint von oben zu kommen, wodurch die Bäume teilweise in Schatten gehüllt sind. Dieser Umstand trägt zur räumlichen Tiefe bei und suggeriert eine unendliche Perspektive in das dunkle Waldinnere. Der Waldboden ist mit trockenem Laub bedeckt, dessen Textur ebenfalls durch feine Linien wiedergegeben wird.
Der Eindruck, der sich dem Betrachter aufdrängt, ist der einer unberührten, fast unheimlichen Wildnis. Der Wald wirkt nicht einladend, sondern vielmehr distanziert und geheimnisvoll. Es ist nicht erkennbar, ob es eine menschliche Präsenz gibt oder gab.
Man kann in diesem Werk eine Sehnsucht nach der Natur, aber auch eine gewisse Furcht vor ihrer unbändiger Kraft erkennen. Die Vertikalität der Komposition und die Monochromie der Farbgebung verstärken das Gefühl der Isolation und der Verbundenheit mit etwas Unbekanntem. Es liegt ein Hauch von Romantik in der Darstellung, vermischt mit einer subtilen Andeutung von Verlassenheit und Vergänglichkeit. Die detaillierte Wiedergabe der Baumrinde und des Laubstreus lässt vermuten, dass der Künstler eine genaue Beobachtung der Natur vornahm, diese aber nicht einfach nur abbildete, sondern ihr eine eigene, suggestiv wirkende Bedeutung verlieh.