Lion and the Wolf. 1911 Valentin Serov (1865-1911)
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Valentin Serov – Lion and the Wolf. 1911
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Rechts vom Löwen steht ein Wolf, deutlich kleiner und gedrungener. Er scheint das Geschehen aufmerksam zu verfolgen, sein Blick ist fokussiert und neugierig. Seine Haltung ist angespannt, fast wie in Erwartung. Die Linienführung bei dem Wolf ist besonders spitz und zackig, was ihm eine gewisse Aggressivität verleiht.
Die gesamte Szene entfaltet sich vor einem schlichten, fast leeren Hintergrund. Die Horizontalität der Landschaft verstärkt den Eindruck von Weite und Isolation. Die monochrome Darstellung, reduziert auf Linien und Konturen, betont die Essenz der dargestellten Figuren und ihrer Beziehung zueinander.
Es liegt die Vermutung nahe, dass hier eine Allegorie auf Macht, Hunger und Überleben angedeutet wird. Der Löwe verkörpert hier die etablierte Macht, die in Ruhe und Genuss ihres Reichtums verharrt. Der Wolf hingegen steht für die Notwendigkeit, die Konkurrenz und die ständige Suche nach Nahrung. Die tote Tierkörper im Vordergrund dient als Mahnung an die Vergänglichkeit und den Kreislauf des Lebens und Todes. Die Darstellung ist nicht auf eine detaillierte Wiedergabe der Anatomie oder des Lebensraumes aus, sondern vielmehr auf die Vermittlung einer grundlegenden Botschaft über die Natur und das menschliche Dasein. Die Subtexte lassen Raum für Interpretationen bezüglich sozialer Hierarchien, Existenzkampf und der ambivalenten Beziehung zwischen Stärke und Schwäche.