Soldiers, brave lads! Where is your glory. 1905 Valentin Serov (1865-1911)
Valentin Serov – Soldiers, brave lads! Where is your glory. 1905
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Maler: Valentin Serov
Ein Gemälde von Valentin Serov aus der Zeit der ersten Revolution in Russland, "Soldatushki, bravo Jungs, wo ist euer Ruhm", ist aus Karton, Gouache und Pastell gemalt. Die berittenen Gardisten symbolisieren die Geschehnisse vom 9. Januar 1905 in St. Petersburg, doch nach einigen Vermutungen soll es sich um die Auflösung der Demonstranten in der heutigen Hauptstadt unweit der Hochschule für Malerei, Architektur und Bildhauerei handeln.
Beschreibung des Gemäldes von Valentin Serov "Soldaten, bravo Kinder, wo ist euer Ruhm!"
Ein Gemälde von Valentin Serov aus der Zeit der ersten Revolution in Russland, "Soldatushki, bravo Jungs, wo ist euer Ruhm", ist aus Karton, Gouache und Pastell gemalt. Die berittenen Gardisten symbolisieren die Geschehnisse vom 9. Januar 1905 in St. Petersburg, doch nach einigen Vermutungen soll es sich um die Auflösung der Demonstranten in der heutigen Hauptstadt unweit der Hochschule für Malerei, Architektur und Bildhauerei handeln. Einer populären Version zufolge malte Serov nach dem Leben, nachdem er die Gewalt der Demonstranten am Blutsonntag miterlebt hatte.
Serow ging das Risiko ein, zu Beginn der revolutionären Aufstände von 1905-1907 eine scharfe Satire auf den Zarismus zu schreiben. Einen unauslöschlichen Eindruck hinterließ bei dem Künstler die Niederschlagung einer friedlichen Demonstration unter neuen Slogans.
Dieses Ereignis berührte den Künstler zutiefst und veranlasste ihn, die Ehrenmitgliedschaft in der Kaiserlichen Akademie der Künste in St. Petersburg abzulehnen. Seit den neunziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts hat der Künstler Porträts der kaiserlichen Familie gemalt, so dass man sagen kann, dass er während der ersten russischen Revolution eine Änderung seines moralischen Kompasses erfahren hat.
Der Titel des Gemäldes, der eine Zeile aus einem populären russischen Militärlied wiedergibt, ist sarkastisch: "Soldaten, tapfere Kinder...", wie von Serov gewählt. Es ist offensichtlich, dass die Gardisten, die tapfer ihre Säbel gegen die Demonstranten schwangen, nicht im Blickfeld des Künstlers sein konnten.
In einem Brief an den Künstler Repin drückte Serow seine Empörung darüber aus, dass der Zar nicht den Wunsch geäußert hatte, den Demonstranten entgegenzukommen und ihren Forderungen Rechnung zu tragen, sondern stattdessen gewaltsame Aktionen gegen sein eigenes Volk anordnete und wieder einmal die Peitsche statt des Zuckerbrots wählte.
Das auf Karton gemalte Bild schenkte der Künstler seinem guten Freund Maxim Gorki, mit dem er gemeinsam in der Redaktion der Satirezeitschrift Zhupel saß, die nach der Veröffentlichung von bissigen Artikeln natürlich eingestellt wurde.
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Um den Reiter herum sind mehrere Figuren zu erkennen, die ebenfalls in militärischer Kleidung erscheinen. Diese Figuren sind in einer gedrängten, chaotischen Anordnung dargestellt, die den Eindruck einer Konfrontation oder eines Tumults verstärkt. Die Figuren im Vordergrund sind teilweise verdeckt und wirken fast als eine verschwommene Masse.
Die Farbpalette ist gedämpft und besteht hauptsächlich aus Grautönen, Brauntönen und Weiß, was die kalte, winterliche Atmosphäre betont. Ein warmer, orangefarbener Farbton erhellt den Hintergrund, der scheinbar eine Reihe von Gebäuden darstellt, möglicherweise ein öffentliches Gebäude oder eine Reihe von Wohnhäusern. Ein dunkler, vertikaler Streifen auf der rechten Seite könnte eine Baumreihe oder eine andere architektonische Struktur andeuten.
Die Darstellung wirkt schnell und impressionistisch, mit breiten, unvollständigen Pinselstrichen, die eine gewisse Unruhe und Energie vermitteln. Die Figuren sind nicht detailliert ausgearbeitet, sondern eher als grobe Silhouetten dargestellt, was den Fokus auf die Dynamik der Szene lenkt.
Subtextuell könnte das Werk eine Kritik an militärischer Autorität und den Auswirkungen von Konflikten auf die Bevölkerung andeuten. Die Darstellung des aufgeregten Pferdes und die chaotische Anordnung der Figuren suggerieren eine Situation, die außer Kontrolle geraten ist. Die kalte, verschneite Umgebung könnte die Hoffnungslosigkeit und das Leiden der Menschen in dieser Situation unterstreichen. Es ist auch möglich, dass das Bild eine Reflexion über die Glorifizierung des Krieges und die Realität des militärischen Lebens darstellt, wobei die vermeintliche Ehre der Soldaten in der Anonymität und dem Chaos des Schlachtfeldes verblasst. Die Komposition erzeugt ein Gefühl der Beklemmung und des Unbehagens, das den Betrachter dazu anregt, über die zugrunde liegende Botschaft des Werkes nachzudenken.