Self 2. 1887 Valentin Serov (1865-1911)
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Valentin Serov – Self 2. 1887
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Ein horizontaler Streifen in einem dunkleren, fast schwarzen Grün durchzieht das Bild etwa in der Mitte. Er trennt das obere vom unteren Feld, ohne jedoch eine klare Trennungslinie zu bilden. Vielmehr wirkt er wie ein natürlicher Übergang, vielleicht wie der Horizont in einer Landschaft.
Der Eindruck, der entsteht, ist der einer überwältigenden Natur, einer ungebändigten Kraft. Es ist schwer, hier eine konkrete Form oder Szene zu erkennen, was die Betrachtung zu einer reinen Sinneserfahrung macht. Die Abwesenheit klar definierter Objekte oder Figuren lenkt die Aufmerksamkeit auf die reine Materialität der Farbe und die Art und Weise, wie sie miteinander interagiert.
Es könnte interpretiert werden, dass das Bild die Flüchtigkeit der Wahrnehmung thematisiert, die Schwierigkeit, in der Welt feste Formen und Strukturen zu erkennen. Der überwältigende Grün könnte für Wachstum, Leben und die unendliche Natur stehen, während der dunkle Streifen eine Grenze oder einen Übergang markiert, der dennoch unscharf und verschwommen bleibt.
Die Komposition wirkt bewusst fragmentiert und unvollständig, was dem Betrachter Raum für eigene Interpretationen lässt. Hier entsteht ein Gefühl von Offenheit und Unbestimmtheit, das zum Nachdenken anregt.