Portrait of the composer N.A. Rimsky-Korsakov (1844-1908) Valentin Serov (1865-1911)
Valentin Serov – Portrait of the composer N.A. Rimsky-Korsakov (1844-1908)
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Maler: Valentin Serov
Ort: The State Tretyakov Gallery, Moscow (Государственная Третьяковская галерея).
Der gefeierte Meister des Porträts, V. A. A. Serow wurde 1898 von einem berühmten Komponisten - Rimski-Korsakow - beauftragt, sich selbst zu malen. Die Künstlerin hat neue Arbeiten immer mit besonderer Scheu in Angriff genommen. Seine Modelle sind nicht nur vertraute Bekannte und Freunde, sondern auch eine große Anzahl berühmter Persönlichkeiten, geheimnisvoll, unerreichbar weit weg vor der ersten Begegnung im Kunstatelier. Kenner des Werks von Serov erkannten diese Besonderheit des begnadeten Porträtisten: Er malte das wahre Wesen der Person auf der Leinwand ohne jegliche Verschönerung.
Beschreibung des Gemäldes von Valentin Serov "Porträt von Rimsky-Korsakov".
Der gefeierte Meister des Porträts, V. A. A. Serow wurde 1898 von einem berühmten Komponisten - Rimski-Korsakow - beauftragt, sich selbst zu malen. Die Künstlerin hat neue Arbeiten immer mit besonderer Scheu in Angriff genommen. Seine Modelle sind nicht nur vertraute Bekannte und Freunde, sondern auch eine große Anzahl berühmter Persönlichkeiten, geheimnisvoll, unerreichbar weit weg vor der ersten Begegnung im Kunstatelier.
Kenner des Werks von Serov erkannten diese Besonderheit des begnadeten Porträtisten: Er malte das wahre Wesen der Person auf der Leinwand ohne jegliche Verschönerung. Manchmal war es beängstigend, für ein Porträt zu posieren, weil der Künstler alle verborgenen Züge und Emotionen seiner Seele, sein ganzes Innenleben, preisgeben würde.
Ebenso bereitwillig gestand sie die Entscheidung, für die Gemälde von Valentin Serov Modell zu stehen. In diesem herrlichen Anwesen kommt sein Genie zum Ausdruck. Die Zahl derer, die sich eine bildliche Darstellung seiner eigenen Natur wünschten, nahm daher nicht ab.
Das "Porträt von Rimski-Korsakow" ist ein mittelgroßes Gemälde, das in seiner Ausführung an den impressionistischen Stil erinnert. Das Farbschema ist gedämpft. Die Anzahl der hellen Bereiche auf der Leinwand ist viermal geringer als die Anzahl der dunklen Bereiche, die mit chaotischen und groben Pinselstrichen bedeckt sind.
Das dunkle Braun der Möbel, das schmutzige Grün der Tapete, das dunkle Grau der strengen Jacke an der Figur des am Tisch sitzenden Mannes von respektablem Alter... Und nur die großen Stapel von Blättern auf dem Tisch und die Schublade leuchten in weißem Licht.
Gegenüber dem Schreibtisch befindet sich ein Fenster, das nicht in die Komposition des Bildes einbezogen ist. Das Mittagslicht ist frei von sonnengelbem Blendlicht. Das Wetter außerhalb des Fensters ist eher bedeckt und unruhig. Der Komponist ist ernst und nachdenklich, konzentriert auf seine Arbeit. In der linken Hand hält er ein aufgeschlagenes Manuskript, mit der rechten Hand versucht er, das Werk zu ergänzen.
Die Haltung des schlanken Mannes ist gerade und gesammelt, sein intelligentes Gesicht ist vergeistigt. Die Gesichtszüge und die Mimik beschreiben den Charakter von Rimski-Korsakow - willensstark, selbstbewusst und fleißig.
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Der Tisch ist bedeckt mit Blättern, die offensichtlich Notizen oder Partituren enthalten. Ein Tintenfass steht daneben, ein Zeugnis für die traditionelle Schreibweise und Komposition. Im Hintergrund ist ein Bücherregal zu erkennen, das dicht mit Büchern gefüllt ist. Diese Anordnung deutet auf einen Mann hin, der dem Wissen und der Forschung verpflichtet ist.
Die Farbgebung des Bildes ist gedämpft und warm, mit einem vorherrschenden Braun- und Grauton. Das Licht fällt von links auf das Gesicht des Mannes, wodurch ein deutlicher Kontrast zwischen Licht und Schatten entsteht und seine Gesichtszüge betont werden.
Die Komposition ist auf den Mann und seine Tätigkeit fokussiert. Der Hintergrund ist bewusst unscharf gehalten, um die Aufmerksamkeit auf den Protagonisten zu lenken. Die Körperhaltung des Mannes, leicht nach vorne gebeugt über den Tisch, vermittelt einen Eindruck von Hingabe und Konzentration.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um einen Schöpfer handelt, der tief in seine Arbeit versunken ist. Die Bücher, die Partituren und das Schreibmaterial suggerieren ein Leben, das der Musik und dem intellektuellen Schaffen gewidmet ist. Das Porträt fängt einen Moment der ruhigen, konzentrierten Arbeit ein und verleiht dem Mann eine Aura von Würde und Intellekt. Die Dunkelheit des Hintergrunds verstärkt den Eindruck einer inneren Welt, in der der Schöpfer sich der Inspiration hingibt.