Evening. Field with crows. 1880 Alexey Kondratievich Savrasov (1830-1897)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Alexey Kondratievich Savrasov – Evening. Field with crows. 1880
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Himmel ist dicht mit Wolken bedeckt, die in unruhigen, wirbelnden Formen dargestellt sind. Diese Wolken überlagern das Feld und erzeugen den Eindruck einer bedrohlichen, drückenden Atmosphäre. Ein greller Lichtschein am Horizont bietet kaum Erleichterung, sondern verstärkt die insgesamt trübe Stimmung.
Im Vordergrund des Bildes sind zahlreiche Raben zu sehen. Sie sind in unterschiedlichen Flugzuständen dargestellt, einige steigen auf, andere fliegen in einer Linie über das Feld. Die Raben sind dicht gezeichnet, ihre dunklen Silhouetten heben sich stark vom helleren Feld ab. Ihr Schwarmverhalten unterstreicht den Eindruck von Unruhe und Bedrohung.
Das Feld selbst ist kahl und leer. Einzelne Felsbrocken oder Steine sind auf der Oberfläche verteilt, die durch die grobe Darstellung des Mediums betont werden. Sie wirken verlassen und ungestört.
Die Komposition wirkt fragmentarisch und unvollständig. Die Abwesenheit von menschlicher Präsenz verstärkt das Gefühl der Isolation und des Verfalls.
Ein möglicher Subtext ist die Darstellung von Verlust, Tod oder dem Ende eines Zyklus. Die Raben, traditionell mit Unglück und Vorboten assoziiert, verstärken diese Interpretation. Die karge Landschaft und der düstere Himmel können als Metapher für eine trostlose oder ungewisse Zukunft verstanden werden. Die Darstellung des Himmels als unruhiger und bedrohlicher Raum deutet auf innere Unruhe und Sorge hin. Die gesamte Szene evoziert ein Gefühl von Trauer und Verzweiflung, vermittelt aber gleichzeitig eine gewisse stille Würde.