Summer landscape. 1860 Alexey Kondratievich Savrasov (1830-1897)
Alexey Kondratievich Savrasov – Summer landscape. 1860
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Maler: Alexey Kondratievich Savrasov
Gemalt in den sechziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts, genaues Datum unbekannt. Materialien - Leinwand, Öl, Größe 27 x 38 cm. Das Werk befindet sich in der Tretjakow-Galerie, Moskau, Russland. Alexey Kondratyevich ist ein unübertroffener Meister der russischen Landschaftsmalerei, die Leinwände stellen die Natur in großer Zahl dar, sie lebt und atmet in ihm zu jeder Jahreszeit. Das 1871 entstandene Gemälde The Rooks have Arrived gilt als sein schönstes und poetischstes Werk. In diesem kleinen Werk verwendet der Künstler Öl, das vor allem aus großer Entfernung wie ein luftiges Aquarell wirkt, was besonders in der rechten oberen Ecke und im äußersten Hintergrund, der in Sonnenlicht getaucht ist und sich im Dunst verliert, auffällt.
Beschreibung des Gemäldes "Sommerlandschaft" von Alexey Savrasov
Gemalt in den sechziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts, genaues Datum unbekannt. Materialien - Leinwand, Öl, Größe 27 x 38 cm. Das Werk befindet sich in der Tretjakow-Galerie, Moskau, Russland.
Alexey Kondratyevich ist ein unübertroffener Meister der russischen Landschaftsmalerei, die Leinwände stellen die Natur in großer Zahl dar, sie lebt und atmet in ihm zu jeder Jahreszeit. Das 1871 entstandene Gemälde The Rooks have Arrived gilt als sein schönstes und poetischstes Werk.
In diesem kleinen Werk verwendet der Künstler Öl, das vor allem aus großer Entfernung wie ein luftiges Aquarell wirkt, was besonders in der rechten oberen Ecke und im äußersten Hintergrund, der in Sonnenlicht getaucht ist und sich im Dunst verliert, auffällt. Die ganze gebaute, tiefe Perspektive tendiert in diese Richtung, ausgehend von einem kleinen, durch einen Damm gebildeten See, der von einem den Hang hinaufführenden Weg aufgenommen wird und sich in der Unendlichkeit der goldenen Wiesen verliert. Es sieht sogar so aus, als ob ein Mädchen in weißem Hemd und leuchtend rotem Rock auf der Suche nach ihrer Kuh den Weg entlang läuft. Das durch die Hitze aufgetaute Tier ist zur Wasserstelle gekommen und klettert vorsichtig aus dem Gebüsch in Richtung Bach. Der Bach fließt weiter, über den linken unteren Bildrand hinaus. Die gesamte Komposition hat Tiefe und ist gut durchdacht.
Die Farbskala mit den vorherrschenden Ocker-, Braun- und Dunkelgrüntönen ist etwas ungewöhnlich für ein Sommersujet und wirkt auf den ersten Blick etwas düster, doch bei näherem Hinsehen versteht man, dass der Maler die Atmosphäre eines heißen und schwülen Tages vermitteln wollte, wenn der Himmel von einem dichten Schleier durchscheinender Wolken bedeckt ist und die Sonne alles ringsum mit Gold färbt. Der Farbe der Felder nach zu urteilen, könnte sich der August dem Ende zuneigen.
Die Liebe des Autors zu natürlichen Details, die das Bild beleben, zeigt sich in den zarten Linien, mit denen der Meister das Schilf und das Gras im Vordergrund zeichnet, in den leuchtenden Flecken der Wiesenblumen, in den flimmernden Spiegelungen auf dem Wasser und in den facettenreichen Silhouetten der Blätter und Baumkronen.
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Die Ufer sind dicht bewachsen mit hohem Gras und Schilf, was eine natürliche Barriere zwischen dem Wasser und dem Blick des Betrachters schafft. Links und rechts des Flusses erheben sich Bäume unterschiedlicher Größe und Gestalt, die das Licht auf unterschiedliche Weise einfangen. Die Baumwipfel sind locker gemalt und wirken so luftig und leicht. Die Farbpalette ist überwiegend warm gehalten, mit verschiedenen Brauntönen, Grüntönen und Gelbtönen, die das Gefühl von Wärme und Sonnenschein verstärken.
Im Hintergrund öffnet sich das Landschaftsbild zu sanften Hügeln, die in einen leicht verschwommenen Horizont übergehen. Auf den Hügeln sind einige wenige Gebäude oder Strukturen zu erkennen, die den Eindruck einer besiedelten, aber dennoch idyllischen Landschaft erwecken. Ein einzelnes Tier, vermutlich eine Kuh, steht am rechten Ufer und scheint friedlich zu grasen.
Die Komposition des Bildes ist harmonisch und ausgewogen. Die Bäume und der Fluss bilden einen Rahmen um das zentrale Motiv des Flusses und der Hügel im Hintergrund. Die lockere Malweise und die sanften Farben tragen dazu bei, eine Atmosphäre der Ruhe und Besinnlichkeit zu schaffen.
Ein möglicher Subtext könnte die Sehnsucht nach einer einfachen, naturnahen Lebensweise sein, eine Rückzugsort von den Härten und Verheißungen der städtischen Welt. Das Bild evoziert ein Gefühl von Geborgenheit und Frieden, das durch die Darstellung der unberührten Natur und der friedlichen Tiere noch verstärkt wird. Es ist ein Augenblick der Stille und Kontemplation, eingefangen in der flüchtigen Schönheit eines Sommernachmittags.