The drivers stones Peter Paul Rubens (1577-1640)
Peter Paul Rubens – The drivers stones
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Maler: Peter Paul Rubens
Die Landschaftsmalerei von Peter Paul Rubens ist der Höhepunkt in der Entwicklung der flämischen Kunst des 17. In dieser Zeit wurden die Grundlagen des sozialen Bewusstseins gelegt, das für das beginnende Neue Zeitalter charakteristisch war, und die bildenden Künste Westeuropas durchliefen ein aktives Überdenken früherer Ansichten über die Beziehung zwischen Natur und Mensch. In der Landschaftsmalerei jener Zeit wurde die Natur in einer verallgemeinerten Form gesehen, in der das Lebendige und das Leblose eng miteinander verwoben waren. In der Handvoll Steine, wie auch in anderen Landschaften von Rubens, wird die umgebende Welt als eine einzige, mächtige und beeindruckende Kraft gesehen.
Beschreibung von Peter Rubens’ Gemälde Die Steinträger
Die Landschaftsmalerei von Peter Paul Rubens ist der Höhepunkt in der Entwicklung der flämischen Kunst des 17. In dieser Zeit wurden die Grundlagen des sozialen Bewusstseins gelegt, das für das beginnende Neue Zeitalter charakteristisch war, und die bildenden Künste Westeuropas durchliefen ein aktives Überdenken früherer Ansichten über die Beziehung zwischen Natur und Mensch. In der Landschaftsmalerei jener Zeit wurde die Natur in einer verallgemeinerten Form gesehen, in der das Lebendige und das Leblose eng miteinander verwoben waren.
In der Handvoll Steine, wie auch in anderen Landschaften von Rubens, wird die umgebende Welt als eine einzige, mächtige und beeindruckende Kraft gesehen. In der Mitte sieht man schwere Haufen von Felsen und Geröll, die dicht mit den mächtigen Wurzeln hoher Bäume bedeckt sind, deren ungleichmäßige Stämme sich ständig bewegen. Die gleiche unaufhörliche Bewegung findet am Himmel statt, wo die Strahlen der untergehenden Sonne bereits durch den aufgehenden Vollmond ersetzt werden. Im Vordergrund zeigt der Künstler die Menschen - die Steinmetze - bei ihrer harten Arbeit. Die Anordnung der Elemente des Gemäldes, die horizontale und vertikale Perspektive kombiniert, verleiht der Landschaft ein dreidimensionales Gefühl von Volumen und Tiefe.
Indem er die Kraft und Stärke der Natur darstellt, führt der Maler das Motiv der transformativen menschlichen Aktivität ein: Der Mensch wird hier nicht als passives Wesen dargestellt, sondern als aktiver Schöpfer der ihn umgebenden Welt, als direkter Teilnehmer an den in ihr stattfindenden Prozessen. Diese Sichtweise, die sich bereits im ausgehenden Mittelalter herausgebildet hatte, wurde in den späteren Jahrhunderten in der westeuropäischen Kunst vorherrschend.
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Vor diesem Felsmassiv sind drei Personen dargestellt, die in unterschiedlicher Weise auf das Licht reagieren. Eine Gestalt, gekleidet in ein helles Gewand, scheint sich dem Licht entgegenzustreben, während eine zweite, in rotes Gewand gehüllt, eine Haltung der Überraschung oder sogar des Entsetzens einnimmt. Die dritte Person, ebenfalls in weißer Kleidung, scheint sich zurückzuziehen oder zu verbergen.
Die Landschaft selbst trägt zur Atmosphäre der Szene bei. Dunkelgrüne, dichte Bäume und Büsche umrahmen den Fels, was die Intensität des Lichts verstärkt und eine gewisse Enge erzeugt. Am unteren Bildrand ist eine Art Becken oder Wasserfläche zu erkennen, die durch die spiegelnde Oberfläche das Licht zusätzlich betont.
Die Darstellung wirkt fast theatralisch, als würde ein Moment der Offenbarung oder eines göttlichen Eingreifens inszeniert. Die Figuren scheinen in einem Zustand der Kontemplation oder des Schocks verharren.
Ein möglicher Subtext der Darstellung könnte die Auseinandersetzung mit dem Göttlichen oder dem Übernatürlichen sein. Die Lichtquelle könnte als Symbol für göttliche Wahrheit oder Erkenntnis interpretiert werden, während die Reaktionen der Figuren unterschiedliche Haltungen gegenüber dieser Erkenntnis verkörpern. Die dunkle, undurchdringliche Umgebung könnte für die Unwissenheit oder die verborgenen Aspekte der menschlichen Existenz stehen. Es entsteht der Eindruck einer Übergangssituation, eines Augenblicks, der das Leben der dargestellten Personen nachhaltig verändert.