Burlak 2 Ilya Repin (1844-1930)
Ilya Repin – Burlak 2
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Maler: Ilya Repin
Das Gemälde "Burlak" (1870) ist eines der Werke, die Ilja Repins großformatigem und berühmtem Gemälde "Burlaks an der Wolga", einem Porträt des Burlaks Kanin, vorausgingen. Der Künstler interessierte sich zum ersten Mal für das Thema der Schiffer, als er während einer Fahrt auf der Newa einige düstere und zerlumpte Menschen sah, die eine Barke den Fluss hinunter zogen, und sich später daran erinnerte, wie entsetzt er über die armen Schiffer war, die anstelle von Vieh vor ein Joch gespannt waren.
Beschreibung des Gemäldes "Burlak" von Ilya Repin
Das Gemälde "Burlak" (1870) ist eines der Werke, die Ilja Repins großformatigem und berühmtem Gemälde "Burlaks an der Wolga", einem Porträt des Burlaks Kanin, vorausgingen. Der Künstler interessierte sich zum ersten Mal für das Thema der Schiffer, als er während einer Fahrt auf der Newa einige düstere und zerlumpte Menschen sah, die eine Barke den Fluss hinunter zogen, und sich später daran erinnerte, wie entsetzt er über die armen Schiffer war, die anstelle von Vieh vor ein Joch gespannt waren. Auf Anraten eines Freundes machten sich Repin und einige andere Künstler auf den Weg an die Wolga, um Zeichnungen anzufertigen und mehr über die Wolga-Wanderer herauszufinden.
In der Nähe von Samara fand der Künstler heraus, wo sich früher eine Burlaka-Kunsthalle befand. Als er in der Lage war, jeden der Bootsführer einzeln kennen zu lernen, begann Repin zu erkennen, dass es sich nicht um feige und stumme Kreaturen handelt, sondern um echte Menschen, stark, intelligent und mutig, die Respekt verdienen. Als Repin die Idee hatte, sie auf einer großen Leinwand darzustellen, begann der Künstler, sich auf sein Hauptwerk vorzubereiten und fertigte zahlreiche Skizzen, Studien und Entwürfe an.
Das berühmteste der Gemälde aus dieser Zeit, das den Sturmtruppen gewidmet ist, ist das Porträt eines Mannes namens Kanin, den der Künstler besonders bewunderte. Für Repin war er die Verkörperung der Weisheit und fast ein Philosoph, wie der Maler selbst betonte. In seiner Mimik, seinen Bewegungen und seiner Sprache sah Repin die Tiefe und die große Kraft der Seele und versuchte, diese Eigenschaften in seinem Bild zu vermitteln. Drei Jahre später wurde das Hauptwerk fertiggestellt, das die Arbeit der gesamten Gruppe zeigt - elf Bootsführer mit Kanin in der ersten Reihe, die gegen den Strom einen schwerfälligen Kahn ziehen.
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Der Blick des Mannes ist gesenkt, die Hände hängen schlaff. Diese Körperhaltung drückt eine tiefe Müdigkeit und vielleicht auch eine gewisse Resignation aus. Die Art, wie er den Blick senkt, wirkt fast als Schutzmechanismus, als wolle er sich der Außenwelt entziehen.
Im Hintergrund ist eine Landschaft angedeutet, mit einem Horizont aus grünen Feldern und einem Himmelszelt, das von Wolken durchzogen ist. Diese Landschaft wirkt jedoch verschwommen und wenig detailliert, was die Aufmerksamkeit voll auf die zentrale Figur lenkt. Ein Teil eines Steuerrades ist im rechten Bildrand sichtbar, was die Verbindung zum Flussschifferberuf bestätigt und den Kontext der Szene weiter präzisiert.
Die Farbpalette ist gedämpft und von Grüntönen dominiert. Die sparsame Verwendung von Gelb und Weiß erzeugt Kontraste und Akzente, ohne jedoch von der insgesamt melancholischen Stimmung abzuweichen. Die Pinselstriche sind sichtbar und wirken malerisch, was der Darstellung eine gewisse Spontanität und Direktheit verleiht.
Subtextuell vermittelt das Werk eine Ahnung von sozialer Ungleichheit und dem harten Leben der unteren Schicht der Bevölkerung. Die Darstellung des Burlaks, der hier nicht als Held oder glorifizierte Arbeiterfigur, sondern als müder, fast gebrochener Mann gezeigt wird, kann als Kritik an den sozialen Bedingungen seiner Zeit interpretiert werden. Der Fokus auf die innere Haltung des Mannes, seine innere Welt, deutet auf eine tiefere Auseinandersetzung mit den menschlichen Erfahrungen von Arbeit, Müdigkeit und Isolation hin. Die Abwesenheit einer direkten Handlung oder eines dramatischen Ereignisses verstärkt die meditative, introspektive Qualität des Bildes.