Negress Ilya Repin (1844-1930)
Ilya Repin – Negress
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Maler: Ilya Repin
Die "Negerin", die sich so sehr von Repins üblicher Schreibweise unterscheidet, wurde von ihm in Paris unter dem Einfluss des Werks des berühmten Fortuny geschaffen, den der Autor verehrte. Repin bemühte sich nicht, sein Idol zu imitieren, aber gleichzeitig strebte er in seiner Kunst nach dem unerreichbaren Formgefühl, das Fortuny virtuos beherrschte. Der Künstler schuf seine Porträts mit großer Sorgfalt für seine Porträtierten.
Beschreibung des Gemäldes Die Negerin von Ilya Repin
Die "Negerin", die sich so sehr von Repins üblicher Schreibweise unterscheidet, wurde von ihm in Paris unter dem Einfluss des Werks des berühmten Fortuny geschaffen, den der Autor verehrte.
Repin bemühte sich nicht, sein Idol zu imitieren, aber gleichzeitig strebte er in seiner Kunst nach dem unerreichbaren Formgefühl, das Fortuny virtuos beherrschte.
Der Künstler schuf seine Porträts mit großer Sorgfalt für seine Porträtierten. Er sah in ihr keine Exotik, sondern die Schönheit der Seele. Diese für ihn ungewohnte Schrift zwang ihn, bei der Wahl der Farben noch sorgfältiger zu sein, und es gelang ihm, die ideale Kombination zu erreichen.
Das Gemälde blieb in Russland lange Zeit unbekannt, bis es 1939 in das Russische Museum überführt wurde. Die Kritiker hatten es nicht eilig, Repins Werk zu bewundern und bewerteten Die Negerin mit Vorsicht, ja sogar mit Skepsis. Viele hielten das Werk nicht für ein Gemälde, sondern für eine Skizze.
Der Autor selbst bewertete sein Werk mit Begeisterung. Er ließ etwas Neues in seine Arbeit einfließen, und das Ergebnis war verblüffend.
Repin malte die "Negerin" als vergeistigte schöne Frau, die nichts mit europäischen Maßstäben gemein hat, aber mit einem klaren Sinn für Würde und betonte Kultiviertheit.
Die Liebe und der Respekt für den einfachen Menschen waren schon immer ein fester Bestandteil der Kunst von Repin. Sie haben ihn nicht verraten und in afrikanischen Themen. Der Künstler war sein ganzes Leben lang seinen Prinzipien treu und schätzte den demokratischen Charakter der nationalen Kunst sehr.
Nur wenige Künstler der vergangenen Epoche können mit Repin verglichen werden. Nur ihm gelang es, die ihn umgebende Realität genau zu erfassen, indem er das Schicksal der Menschen umrahmte und gleichzeitig meisterhaft den Pinsel schwang.
"Die Negerin" ist eines der letzten erfolgreichen Werke von Repin. Nach 1880 begann seine schöpferische Tätigkeit zu erlahmen, er arbeitete weiter hart, aber seine Meisterwerke entstanden nicht mehr.
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BEMERKUNGEN: 2 Ответы
красивая
Es gibt keine hässlichen Frauen, es gibt nur einen Mangel an Produkten.
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Die Frau trägt ein helles Gewand, das mit aufwendigen, farbenfrohen Stickereien verziert ist. Um ihren Hals trägt sie eine massive, goldene Kette mit mehreren Anhängern. Diese Schmuckstücke signalisieren Wohlstand und möglicherweise einen Status innerhalb einer hierarchischen Gesellschaftsordnung. Ihre Hände ruhen auf ihrem Schoß, ein Ring ist deutlich zu erkennen.
Im Vordergrund des Bildes befindet sich ein silbernes Tablett, auf dem eine orientalische Kaffeekanne und ein Schläuchen einer Chicha (Wasserpfeife) stehen. Die Chicha selbst ist im oberen Bildbereich prominent platziert, mit ihrer detailreich gestalteten Basis und den geschwungenen Schläuchen. Sie deutet auf eine Atmosphäre der Entspannung und des Genusses hin, möglicherweise im Rahmen eines gesellschaftlichen Treffens oder einer privaten Zeremonie.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten und kaum detailliert, was die Aufmerksamkeit auf die dargestellte Frau und die Objekte im Vordergrund lenkt. Die Farbgebung ist insgesamt warm und gedämpft, mit einem starken Kontrast zwischen den hellen Farben des Gewandes und der dunklen Hautfarbe der Frau sowie dem leuchtenden Rot des Teppichs.
Die Darstellung weckt eine Reihe von Subtexten. Einerseits vermittelt das Bild eine Aura von Exotik und Orient, die in der europäischen Kunst des 19. Jahrhunderts oft mit einer romantisierten Vorstellung von der „anderen“ Kultur verbunden war. Andererseits, und das ist möglicherweise der problematischeren Aspekt, deutet die Konzentration auf die Hautfarbe und die fremdartige Umgebung auf eine Objektivierung der dargestellten Frau hin. Sie wird hier nicht als Individuum mit eigener Geschichte und Persönlichkeit porträtiert, sondern als Repräsentantin einer fremden Rasse oder Kultur. Der Blickkontakt, der mit einer gewissen Strenge gehalten wird, verstärkt diesen Eindruck noch. Die Inszenierung von Luxusgütern, wie der Schmuck und die Chicha, könnte darauf hindeuten, dass die dargestellte Frau in einer privilegierten Position steht, jedoch gleichzeitig ihre Identität und Autonomie untergeordnet sind. Die Gesamtkomposition wirkt statisch und inszeniert, was den Eindruck einer beobachteten, festgehaltenen Existenz verstärkt.