Portrait of the surgeon N.I. Pirogov (1810-1881) Ilya Repin (1844-1930)
Ilya Repin – Portrait of the surgeon N.I. Pirogov (1810-1881)
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Maler: Ilya Repin
Ort: The State Tretyakov Gallery, Moscow (Государственная Третьяковская галерея).
Diese Leinwand wurde 1881 von Repin gemalt. Damals schien der Künstler den baldigen Tod des großen Wissenschaftlers und Arztes vorausgesehen zu haben, denn Pirogov selbst starb nur wenige Monate nach der Fertigstellung des Gemäldes. Vor kurzem wurde das hundertjährige Bestehen der beruflichen Laufbahn des Wissenschaftlers gefeiert. Sein Beitrag zur Entwicklung des Landes lässt sich nicht in wenigen Worten wiedergeben.
Beschreibung des Gemäldes "Porträt von Pirogov" von Ilya Repin
Diese Leinwand wurde 1881 von Repin gemalt. Damals schien der Künstler den baldigen Tod des großen Wissenschaftlers und Arztes vorausgesehen zu haben, denn Pirogov selbst starb nur wenige Monate nach der Fertigstellung des Gemäldes.
Vor kurzem wurde das hundertjährige Bestehen der beruflichen Laufbahn des Wissenschaftlers gefeiert. Sein Beitrag zur Entwicklung des Landes lässt sich nicht in wenigen Worten wiedergeben. Kommen wir also direkt zum Gemälde selbst, das trotz der engen Fristen, die durch den vollen Terminkalender des Wissenschaftlers verursacht wurden, entstanden ist.
Nach der Fertigstellung des Gemäldes erinnerte sich Repin lange daran, wie sehr er von der Arbeitsfähigkeit und der Vitalität Pirogovs fasziniert war. Er sagte, dass noch nie so schnell gearbeitet werden konnte wie im Fall des großen Wissenschaftlers. Und das lag weniger an der Eile als vielmehr an der großen Inspiration der Vitalität und Energie, die von dem großen Chirurgen ausging. Um klarzustellen, dass all dies keine leeren Worte sind, sei nur gesagt, dass Repin nur 3 Besuche bei Pirogov brauchte, bis das Porträt fertig war.
Wenn wir die Leinwand betrachten, fällt uns sofort der dunkle Hintergrund auf. Sie hebt die grauen Schläfen und das leicht rötliche Gesicht des Chirurgen schön hervor. Der Blick des Mannes verrät sofort seinen starken Willen und seine Entschlossenheit sowie seine Unerschrockenheit gegenüber allen Schwierigkeiten, die auf ihn zukommen. Die Lippen des Professors sind leicht geschürzt. Entschlossen verschränkte er die Arme vor der Brust, um seine Geheimnisse nicht zu verraten, runzelte die Stirn und zog die Augenbrauen zusammen. Wir sehen, dass der Professor nicht nur stur ist, sondern auch sehr jähzornig, was ebenfalls auf einen Wutanfall hindeutet. Trotz dieser scheinbar übermäßig harten und entschlossenen Züge wirkt Pirogov weder wütend noch verzagt; im Gegenteil, eine tiefe Weisheit und unschätzbare Lebenserfahrung zieht sich durch das gesamte Gemälde.
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Ein voller, weißer Bart bedeckt den Unterkiefer und verleiht dem Mann eine gewisse Würde und Autorität. Der Bart ist nicht perfekt gestylt, sondern wirkt natürlich und ungepflegt, was zusätzlich zum Eindruck der Authentizität beiträgt. Die Augen sind tief liegend und blicken direkt dem Betrachter entgegen. Der Blick ist ernst, fast durchdringend, und verrät eine gewisse Intelligenz und Entschlossenheit.
Die Kleidung des Mannes ist schlicht und dunkel gehalten. Ein dunkler Anzug mit einem roten Schal bildet den Hintergrund für sein Gesicht. Die Farbwahl unterstreicht die Seriosität und den förmlichen Charakter des Porträts. Der Hintergrund selbst ist unscharf gehalten und in dunklen Tönen gemalt, wodurch der Fokus noch stärker auf der zentralen Figur gelenkt wird.
Die Beleuchtung ist dramatisch und betont die Gesichtszüge des Mannes. Ein helles Licht fällt von oben auf das Gesicht und die Stirn, wodurch die Falten und Linien betont werden. Die Schatten unter den Wangenknochen und im Halsbereich verstärken den Eindruck der Tiefe und des Alters.
Neben der direkten Darstellung des äußeren Erscheinungsbildes des Mannes lässt das Gemälde auch auf seine Persönlichkeit und seinen Charakter schließen. Die ernste Miene, der durchdringende Blick und die schlichte Kleidung deuten auf einen Mann hin, der von seinem Beruf geprägt ist und eine hohe Verantwortung trägt. Es entsteht der Eindruck eines Menschen, der viel erlebt hat und dessen Leben von Anstrengung und Hingabe geprägt war. Die Unvollkommenheiten im Gesicht und Bart, die nicht durch Perfektionismus kaschiert werden, lassen auf eine gewisse Bodenständigkeit und Authentizität schließen. Es ist ein Porträt, das weniger auf Schönheit als vielmehr auf die Darstellung der Persönlichkeit und des Charakters des Dargestellten abzielt.