The Slaughtered Ox (attr.) Rembrandt Harmenszoon Van Rijn (1606-1669)
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Rembrandt Harmenszoon Van Rijn – The Slaughtered Ox (attr.)
Ort: Kelvingrove Art Gallery and Museum, Glasgow.
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SLACHTHOF
Ein Zementboden, und Blut fließt über den Abfluss.
Die Rippen sind aufgerissen – die Flügel hängen lose.
Dem Kuh ist es egal – sie ist tot –, dem Fisch aber nicht.
Das Licht macht ihr nichts aus. Der Seele ist die Hölle keine Angst.
Der Seele der Kuh ist die Hölle überhaupt keine Angst.
... Es gibt Kräfte – ihre bernsteinfarbene, geheimnisvolle Kraft,
Es gibt Gebete – ist der Schleier etwa umsonst gewebt?
Der Mensch sieht den Schleier der Gebete nicht.
Das schwarze Blut fließt über den Abfluss.
Es riecht schwer nach Schlachtung.
Und in seiner Schürze gleicht der Metzger einem Gott
aus dem Pantheon des Bösen. Aktives Böses.
Und nachdem er die Leber mit einem Knacken aus dem Lamm gerissen hat,
wird der Metzger ein Stück davon essen und betrunken sein.
Alles ist zu abscheulich angeordnet.
Die Falschheit kann man nicht entwischen, wie Unkraut.
Die Welt der Schlachthöfe ist infernalisch. Und die Steaks,
sagen Sie mir, gefallen sie Ihnen etwa nicht?
Mit Senf, mit Schmackern?
Vergessen Sie alle Texte! Ich habe sie schon vergessen.
Wie soll es ohne Schlachthöfe gehen? Bauen Sie Ihr Gewissen um,
essen Sie etwas anderes! Wieder werden Kühe geführt.
Ihre Augen sind sanft! Mir ist es peinlich, das zu sagen.
Wie viel Blut ist für die Seele ein verlässlicher Anker?
Welches Gedicht ist wahrheitsgetreu und berührt die Seele?
Welches Gedicht ergreift das Herz?
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Ein einzelner, kleiner Junge steht links neben dem Tier, möglicherweise ein Lehrling oder Helfer. Er ist in dunkler Kleidung gekleidet und wirkt in seiner Position fast unterwürfig. Ein Eimer steht in seiner Nähe, dessen Inhalt nicht sichtbar ist, doch der Anblick deutet auf die Arbeit und den Prozess des Fleischverarbeitens hin.
Im unteren Bereich des Bildes liegt ein weiteres Tier, vermutlich ein Hund oder ein Wolf, in einem ähnlichen Zustand des Zerstückelts. Auch hier dominiert die rote Farbe, die mit der dunklen Umgebung eine beklemmende Atmosphäre schafft.
Die Beleuchtung ist spärlich und kommt hauptsächlich von einer unbestimmten Quelle links, die die Szene in ein dramatisch wirkendes Licht taucht und die Konturen der zerlegten Körper verstärkt. Die dunklen Wände und der fehlende Raum um die Figuren erzeugen ein Gefühl der Enge und Beklommenheit.
Die Darstellung des Zerstückelns des Tieres, gepaart mit der Präsenz des jungen Mannes und des liegenden Tieres, könnte verschiedene Subtexte bergen. Es könnte sich um eine Reflexion über die Härte und die Notwendigkeit der Arbeit handeln, insbesondere im Kontext der Fleischproduktion. Gleichzeitig kann die Darstellung des zerstückelten Tieres auch als Metapher für Zerfall, Verlust oder sogar für die Vergänglichkeit des Lebens gedeutet werden. Die Dunkelheit und die spärliche Beleuchtung verstärken das Gefühl der Melancholie und des Bedrückenden. Es scheint, als ob die Arbeit, die hier gezeigt wird, nicht nur eine praktische Aufgabe ist, sondern auch eine existenzielle Auseinandersetzung mit dem Leben und dem Tod.