1972 Homme assis et centaure Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1962-1973
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Pablo Picasso Period of creation: 1962-1973 – 1972 Homme assis et centaure
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Rechts von ihm erhebt sich das Zentaurwesen. Auch hier sind die Formen stark vereinfacht und abstrahiert. Der obere Teil des Körpers ähnelt dem eines menschlichen Kopfes, während der untere Teil in eine stilisierte Darstellung eines Pferdes übergeht. Die Verbindung zwischen Mensch und Tier ist nicht harmonisch, sondern wirkt angespannt und fragmentiert.
Die Komposition wird durch geometrische Elemente wie spitze Winkel und Dreiecke verstärkt, die sich sowohl im Hintergrund als auch in den Figuren selbst wiederfinden. Diese Formen verleihen dem Bild eine gewisse Dynamik und Unruhe, kontrastieren aber gleichzeitig mit der scheinbaren Passivität des sitzenden Mannes. Die Farbpalette ist reduziert und besteht hauptsächlich aus Grau-, Grün- und Brauntönen, wobei vereinzelte Akzente in Gelb und Violett für zusätzliche Spannung sorgen.
Subtextuell scheint die Malerei eine Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Mensch und Natur, Vernunft und Instinkt zu thematisieren. Der sitzende Mann könnte als Repräsentant der menschlichen Ratio verstanden werden, während das Zentaurwesen die animalische Seite des Menschen symbolisiert. Die fragmentierte Darstellung beider Figuren deutet auf eine innere Zerrissenheit hin, auf einen Konflikt zwischen diesen gegensätzlichen Polen. Es liegt ein Hauch von Melancholie und Isolation in der Luft, verstärkt durch die gedämpfte Farbgebung und die distanzierte Atmosphäre des Hintergrundes. Die Malerei scheint weniger eine Darstellung einer konkreten Szene zu sein, sondern vielmehr eine Visualisierung eines inneren Zustandes, einer existentiellen Frage nach der Identität des Menschen.