1965 Le homard et le chat Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1962-1973
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Pablo Picasso Period of creation: 1962-1973 – 1965 Le homard et le chat
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Rechts von dem Hummer positioniert sich eine Katze, ebenfalls stilisiert und reduziert auf ihre wesentlichen Merkmale. Ihr Körper ist in Grautönen gehalten, während ihr Kopf mit dunklen Linien betont wird, was einen Ausdruck von Anspannung oder gar Bedrohung vermittelt. Die langen, dünnen Beine der Katze erstrecken sich diagonal über die Leinwand und verstärken den Eindruck von Bewegung und Dynamik.
Der Hintergrund ist in erdigen Farbtönen gehalten – Gelb-, Grün- und Brauntöne verschmelzen zu einer diffusen Fläche, die eine Art Bühne für die beiden Figuren bildet. Ein kleiner roter Streifen am oberen Bildrand unterbricht diese Einheitlichkeit und lenkt den Blick auf eine handschriftliche Inschrift, deren Inhalt jedoch schwer entzifferbar ist.
Die Gegenüberstellung von Hummer und Katze birgt mehrere Interpretationsmöglichkeiten. Der Hummer, ein Symbol für Luxus und Exotik, könnte als Darstellung der menschlichen Begierden oder des Unbewussten gedeutet werden. Die Katze hingegen, oft mit Weiblichkeit und Mysterium assoziiert, scheint in einer defensiven Haltung dargestellt zu sein, möglicherweise angesichts der Bedrohung durch den Hummer.
Die fragmentierte Formensprache und die ungewöhnliche Farbgebung lassen auf eine Auseinandersetzung mit dem Surrealismus schließen. Der Künstler scheint sich nicht um eine realistische Wiedergabe der Motive zu bemühen, sondern vielmehr darum, ihre symbolische Bedeutung hervorzuheben und eine surreale Atmosphäre zu schaffen. Die Komposition wirkt beinahe wie ein stillgelegtes Tableau vivant, in dem die Figuren in einem Moment der Anspannung oder des Konflikts eingefroren sind.
Es liegt nahe, dass das Werk nicht nur eine einfache Darstellung zweier Tiere ist, sondern vielmehr allegorische Elemente enthält, die sich auf menschliche Beziehungen, Ängste und Sehnsüchte beziehen könnten. Die Inschrift am oberen Rand könnte als ein Schlüssel zur Entschlüsselung dieser Subtexte dienen, bleibt jedoch bewusst vage gehalten, um dem Betrachter Raum für eigene Interpretationen zu lassen.