1971 Buste dhomme 4 Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1962-1973
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1962-1973 – 1971 Buste dhomme 4
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der dargestellte Mann trägt einen Hut mit einem auffälligen Gittermuster auf dem Scheitel. Dieses Detail lenkt sofort die Aufmerksamkeit des Betrachters und verleiht dem Porträt eine gewisse Eigenwilligkeit. Das Gesicht ist stark stilisiert; die Züge sind vereinfacht, fast karikaturhaft verzerrt. Ein einzelnes, hervorstechendes Auge blickt direkt den Betrachter an, während der Rest des Gesichts in Schatten liegt. Die Mundpartie ist kaum erkennbar, was eine gewisse Distanz und Unnahbarkeit suggeriert.
Der Körper des Mannes wird nur angedeutet; die Arme sind gekreuzt vor der Brust, wodurch eine Haltung der Verteidigung oder Abwehr entsteht. Die Formgebung wirkt kantig und fragmentiert, was den Eindruck einer Zerrissenheit oder inneren Spannung verstärkt.
Die Farbgebung und die reduzierte Formensprache lassen auf einen gewissen Grad an Emotionalität schließen. Es scheint, als ob der Künstler nicht primär eine realistische Abbildung des Mannes anstrebt, sondern vielmehr versucht, dessen innere Verfassung oder ein bestimmtes Gefühl einzufangen. Die Stilisierung könnte auch als Ausdruck einer kritischen Haltung gegenüber konventionellen Schönheitsidealen interpretiert werden.
Die Signatur in der unteren rechten Ecke deutet auf eine Entstehung im Jahr 1971 hin, was den Kontext des Werkes innerhalb der Kunstgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts berücksichtigt. Die Komposition wirkt trotz ihrer Einfachheit dynamisch und fesselt den Blick des Betrachters. Insgesamt hinterlässt das Werk einen Eindruck von Melancholie und Kontemplation.