1947 Visage gris foncВ au chapeau blanc Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1943-1961
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1943-1961 – 1947 Visage gris foncВ au chapeau blanc
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Kopf der Frau wird durch eine weiße Krempe eines Hutes betont, der eine gewisse Distanz und Formalität suggeriert. Die Augen sind schmal und wirken nachdenklich oder sogar traurig. Die Darstellung des Gesichts ist nicht naturalistisch; stattdessen werden verschiedene Perspektiven gleichzeitig dargestellt, was einen Eindruck von Vielschichtigkeit und innerer Zerrissenheit vermittelt.
Der Hintergrund besteht aus einer großen, rechteckigen Fläche, die sich vom Rest der Komposition abhebt. Sie wirkt wie eine Art Leinwand oder ein Bühnenbild, das die Figur isoliert und in den Fokus rückt. Die grobe Pinselführung und die ungleichmäßige Farbverteilung tragen zur expressiven Wirkung des Werkes bei.
Subtextuell könnte die Darstellung als Reflexion über Identität und Maske interpretiert werden. Die fragmentierte Darstellung des Gesichts lässt vermuten, dass es sich um eine Person handelt, die ihre wahre Natur verbirgt oder die mit verschiedenen Facetten ihrer Persönlichkeit ringt. Der dunkle Hintergrund mag für eine Zeit der Unsicherheit oder des Leids stehen, während die hellen Akzente einen Hoffnungsschimmer andeuten. Die strenge Komposition und die formalisierte Darstellung verleihen dem Werk eine gewisse Würde und Distanz, lassen aber gleichzeitig Raum für persönliche Interpretationen. Es entsteht ein Eindruck von Kontemplation und innerer Einkehr, der den Betrachter dazu anregt, über die verborgenen Aspekte des menschlichen Daseins nachzudenken.