1948 Centaure dansant sur fond noir Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1943-1961
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1943-1961 – 1948 Centaure dansant sur fond noir
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Zentrum der Komposition befindet sich eine zentrale Gestalt, die menschliche und pferdeartige Züge vereint – ein Zentaur. Er scheint in einer tänzerischen Bewegung erstarrt zu sein, seine Gliedmaßen dynamisch angeordnet, was einen Eindruck von Energie und Vitalität vermittelt. Die Linienführung ist dabei grob und ungestüm, was die emotionale Intensität der Szene unterstreicht.
Links neben dem Zentaur befindet sich eine weitere Figur, möglicherweise ein Mensch mit einem Tierkopf, dessen Darstellung ebenfalls durch vereinfachte Formen und expressive Linien gekennzeichnet ist. Die Interaktion zwischen dieser Gestalt und dem Zentaur bleibt unklar, lässt aber Raum für Interpretationen über Beziehungen, Konflikte oder Symbiosen.
Rechts der zentralen Figur befindet sich eine scheinbar flüchtige Tiergestalt, die an ein Reh erinnert. Sie wirkt fast wie ein Beiwerk, doch ihre Anwesenheit trägt zur Gesamtstimmung des Bildes bei und könnte als Symbol für Unschuld, Freiheit oder Vergänglichkeit interpretiert werden.
Ein großer, kreisrunder Bereich im Hintergrund fungiert als eine Art Mond oder Sonne, der die Szene zusätzlich beleuchtet und ihr einen nächtlichen Charakter verleiht. Die Form ist reduziert, aber ihre Präsenz dominiert den oberen Bildbereich.
Die Komposition wirkt fragmentarisch und assoziativ. Es scheint keine narrative Einheit vorzuliegen, sondern vielmehr eine Ansammlung von Symbolen und Gestalten, die in einer komplexen Beziehung zueinander stehen. Der schwarze Hintergrund verstärkt das Gefühl der Isolation und des Mysteriums.
Die Arbeit lässt Raum für vielfältige Deutungen. Sie könnte als Allegorie auf die menschliche Natur verstanden werden, die sowohl animalische Instinkte als auch höhere intellektuelle Fähigkeiten vereint. Oder sie könnte eine Reflexion über die Zerrissenheit und das Chaos der Nachkriegszeit darstellen, in der traditionelle Werte und Ordnungen zusammenbrachen. Die Abwesenheit von Farbe verstärkt den Fokus auf Form und Linie und verleiht dem Werk eine zeitlose Qualität. Die Darstellung wirkt wie ein innerer Monolog, eine visuelle Entladung von Emotionen und Gedanken.