1961 Femme assise au chapeau (Jacqueline) Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1943-1961
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Pablo Picasso Period of creation: 1943-1961 – 1961 Femme assise au chapeau (Jacqueline)
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Das Gesicht selbst ist stark stilisiert und fragmentiert. Die Züge sind reduziert auf ihre grundlegenden Formen, wodurch eine gewisse Distanz entsteht. Die Augen sind schmal und blicken nach vorn, doch ohne direkten Blickkontakt herzustellen. Der Mund ist kaum erkennbar, was einen Eindruck von Nachdenklichkeit oder Melancholie vermittelt.
Die Farbpalette ist gedämpft und besteht hauptsächlich aus Grautönen, Grün- und Brauntönen. Diese zurückhaltende Farbwahl verstärkt die Atmosphäre der Kontemplation und des Schweigens. Der Hintergrund ist unscharf gehalten und verschmilzt fast mit der Figur, wodurch diese stärker hervorgehoben wird.
Es scheint, als ob der Künstler hier nicht primär an einer realistischen Darstellung interessiert sei, sondern vielmehr an der Erforschung von Form und Raum. Die Fragmentierung des Gesichts und die geometrischen Formen lassen vermuten, dass es um eine Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung und der subjektiven Erfahrung geht.
Die gefalteten Arme könnten als Zeichen von Schutz oder Abwehr interpretiert werden. Sie suggerieren eine innere Einkehr und eine gewisse Distanz zur Außenwelt. Der Hut könnte als Symbol für Würde, Selbstbeherrschung oder auch für eine verborgene Identität dienen.
Insgesamt erweckt das Werk den Eindruck einer tiefen psychologischen Studie. Es scheint, als ob der Künstler versucht, die innere Welt der dargestellten Frau zu erfassen und ihre Gedanken und Gefühle auf subtile Weise auszudrücken. Die Malerei ist geprägt von einer stillen Intensität und einer melancholischen Schönheit.