1959 Femme Е la mantille sur fond rouge I Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1943-1961
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1943-1961 – 1959 Femme Е la mantille sur fond rouge I
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die dargestellte Frau nimmt eine sitzende Position ein. Sie scheint in eine Art Stuhl oder Sitzgelegenheit zu ruhen, dessen Form jedoch durch vereinfachte, geometrische Linien angedeutet wird. Ihr Körper ist reduziert auf das Wesentliche, die Formen sind abstrahiert und wirken fast wie grobe Skizzen.
Besonders auffällig ist das Gesicht. Es ist leicht zur Seite geneigt und der Blick ist schwer zu deuten, vermittelt aber einen Eindruck von Nachdenklichkeit oder vielleicht auch Melancholie. Die Gesichtszüge sind stilisiert, die Augenbrauen sind markant, und die Nase ist vereinfacht dargestellt. Ein dunkler, fast maskenhafter Schatten verdeckt einen Teil des Gesichts und verstärkt den Eindruck von Distanz und Geheimnis.
Ein dunkles, voluminöses Haargeflecht, fast wie ein Vorhang, fällt über die Schulter und bildet einen starken Kontrast zu der helleren Haut. Die Hände sind eng vor der Brust verschränkt, und die Finger sind mit roten Akzenten versehen, die an Schmuck oder Lack erinnern.
Die Farbwahl spielt eine zentrale Rolle. Das tiefe Rot des Hintergrunds erzeugt eine Atmosphäre von Leidenschaft, Intensität und möglicherweise auch Gefahr. Die kontrastierenden Farben – Weiß, Schwarz und Grün – verstärken die Dramatik und die innere Spannung der Darstellung.
Die Reduktion der Formen und die Vereinfachung der Darstellung lassen Raum für Interpretation. Man könnte hier eine Reflexion über Weiblichkeit, Identität und die Rolle der Frau in der Gesellschaft sehen. Der Schatten, der das Gesicht teilweise verdeckt, könnte für eine verhüllte Wahrheit oder ein verborgenes Inneres stehen. Die verschränkten Hände könnten Schutz oder Resignation symbolisieren. Insgesamt entsteht der Eindruck einer komplexen Persönlichkeit, die in sich gekehrt ist und deren Gefühle und Gedanken schwer zu ergründen sind. Die Komposition strahlt eine gewisse Rigidität aus, die in Kontrast zur vermeintlichen Intimität des Portraits steht.