1937 La femme qui pleure avec mouchoir III Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1931-1942
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1931-1942 – 1937 La femme qui pleure avec mouchoir III
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Darstellung der Frau ist in einen geometrischen Rahmen gesetzt, der durch scharfe Linien und kantige Formen bestimmt wird. Ihre Kleidung, dominiert von dunklen Rot- und Brauntönen, wirkt wie ein eng anliegendes, fast beengendes Gewand, das die Figur zusätzlich einschränkt. Ein Großteil des Bildes wird von einem blassblauen, knittrigen Stoffobjekt eingenommen, das die Frau an ihren Lippen hält – ein Taschentuch, das den Ausdruck des Schmerzes verstärkt.
Die Farbgebung ist gedämpft und melancholisch, mit einem dominanten Gelb, das eine gewisse Unruhe und Intensität ausstrahlt. Die Kontraste zwischen den warmen und kalten Farbtönen unterstreichen die emotionale Spannung der Szene.
Die Komposition ist stark auf die Darstellung des Gesichts und der Hände fokussiert. Die Hände, krampfhaft um das Taschentuch geschlungen, zeugen von Verzweiflung und Hilflosigkeit. Der Hintergrund ist rudimentär gehalten und lenkt die Aufmerksamkeit vollständig auf die zentrale Figur.
Es liegt nahe, die Darstellung als Ausdruck von existenzieller Angst und tiefem Kummer zu deuten. Der fragmentierte Stil, die übertriebenen Gesichtszüge und die düstere Farbgebung lassen eine Atmosphäre von Schmerz, Verzweiflung und möglicherweise auch Traumatisierung entstehen. Das Taschentuch dient dabei nicht nur als Ausdruck des Weins, sondern auch als Symbol der Ohnmacht gegenüber unerträglichen Belastungen. Die Darstellung wirkt beklemmend und ergreifend, und vermittelt ein Gefühl von tiefem menschlichen Leid.