1936 Nu devant un dressoir Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1931-1942
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Pablo Picasso Period of creation: 1931-1942 – 1936 Nu devant un dressoir
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
замечательный мастер, другого такого нет и не скоро будет!
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Hier sehen wir eine sitzende Frau, deren Körper in stark stilisierter Form abgebildet ist. Ihre Proportionen sind ungewöhnlich; der Kopf erscheint überdimensioniert im Vergleich zum Rest des Körpers, während die Gliedmaßen reduziert dargestellt sind. Die Gesichtszüge sind kaum erkennbar, was einen Eindruck von Entfremdung und Maskulinität erzeugt. Der Körper scheint aus einfachen geometrischen Blöcken zusammengesetzt zu sein, wodurch eine gewisse Unnatürlichkeit entsteht.
Vor der Frau steht ein Tisch mit einer Reihe von Vasen oder Schalen, die ebenfalls in einem kubistischen Stil dargestellt sind. Die Formen sind abstrahiert und fragmentiert, was dem Ganzen einen dynamischen Charakter verleiht. Die Anordnung der Objekte auf dem Tisch wirkt willkürlich, trägt aber zur Komposition des Bildes bei.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten und besteht aus verschwommenen Linien, die eine Art Raum andeuten, ohne ihn jedoch konkret zu definieren. Dies lenkt die Aufmerksamkeit verstärkt auf die zentrale Figur und den Tisch. Die monochrome Farbgebung in Grautönen unterstreicht die formale Reduktion und betont die Kontraste zwischen Licht und Schatten.
Die Zeichnung scheint mehr als nur eine reine Darstellung einer Frau vor einem Tisch zu sein. Es könnte sich um eine Auseinandersetzung mit der weiblichen Identität handeln, bei der traditionelle Schönheitsideale aufgebrochen und durch eine abstraktere, geometrische Form ersetzt werden. Die Entfremdung der Figur könnte auch als Kommentar zur Rolle der Frau in der Gesellschaft interpretiert werden. Der Tisch mit seinen Objekten könnte symbolisch für materielle Werte oder gesellschaftliche Konventionen stehen, vor denen die Frau sitzt – distanziert und unbeteiligt.
Die Zeichnung ist somit nicht nur eine formale Übung im Kubismus, sondern auch ein Werk, das subtile subtextuelle Botschaften vermittelt und den Betrachter zur Reflexion anregt.