1933 Femme au parasol Вtendue sur la plage Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1931-1942
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1931-1942 – 1933 Femme au parasol Вtendue sur la plage
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die zentrale Figur nimmt eine entspannte, fast träge Haltung ein. Ihr Körper wird in weichen, fließenden Linien wiedergegeben, die eine gewisse Sinnlichkeit andeuten, jedoch ohne explizit zu sein. Die Darstellung ist stilisiert; anatomische Details sind vereinfacht oder gar ausgelassen, was den Fokus auf die Gesamtform und das Volumen des Körpers lenkt.
Über der Figur spannt sich ein großer Sonnenschirm aus, dessen weiße Oberfläche im hellen Licht schimmert. Er bildet eine Art Schutzschild, der die Frau vor der intensiven Sonne bewahrt und gleichzeitig einen intimen Raum schafft. Der Schirm wirkt fast wie eine Bühne, auf der die Frau ihre Ruhe findet.
Der Hintergrund besteht hauptsächlich aus einem tiefblauen Meer, das sich bis zum Horizont erstreckt. Ein schwacher Lichtschein deutet auf eine Küstenlinie hin, die jedoch kaum erkennbar ist. Die Reduktion des Hintergrunds verstärkt die Isolation der Figur und lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf sie.
Die Farbgebung spielt eine wichtige Rolle bei der Interpretation des Werkes. Das intensive Blau des Meeres steht im Kontrast zum Weiß des Schirms und erzeugt eine Atmosphäre von Ruhe und Gelassenheit. Die gedämpften Töne, in denen die Figur gehalten ist, verleihen ihr eine gewisse Melancholie und Introspektion.
Es lässt sich vermuten, dass das Werk nicht nur eine reine Darstellung einer blickenden Person am Strand sein will. Vielmehr scheint es um die Auseinandersetzung mit Themen wie Weiblichkeit, Schutz, Isolation und der Beziehung zwischen Mensch und Natur zu gehen. Die reduzierte Formensprache und die symbolische Verwendung von Farben lassen Raum für vielfältige Interpretationen und regen den Betrachter dazu an, über die verborgenen Bedeutungsebenen des Werkes nachzudenken. Der Eindruck entsteht einer flüchtigen Momentaufnahme, eingefangen in einem Zustand der Kontemplation und inneren Einkehr.