1916 Guitare et partition sur une cheminВe Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1908-1918
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Pablo Picasso Period of creation: 1908-1918 – 1916 Guitare et partition sur une cheminВe
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Auf dem Tisch sind zwei Objekte platziert: eine Gitarre und Notenblätter. Die Gitarre ist nicht naturalistisch wiedergegeben, sondern besteht aus einer Anordnung von geometrischen Flächen, die ihre ursprüngliche Form nur noch andeuten. Ähnlich verhält es sich mit den Notenblättern, die in flächige Elemente zerlegt sind und kaum lesbar erscheinen. Diese Auflösung der Gegenstände deutet auf eine Abwendung von der traditionellen Darstellung hin und betont stattdessen die formale Struktur des Bildes selbst.
Die Komposition wirkt statisch und geschlossen. Die scharfen Linien und Winkel erzeugen ein Gefühl von Spannung und Fragmentierung, während die monochrome Farbgebung die Klarheit und Präzision der Form unterstreicht. Es entsteht eine Atmosphäre der Kontemplation und Reflexion, in der die Bedeutung der dargestellten Objekte weniger wichtig ist als ihre formale Beziehung zueinander.
Die Anordnung der Elemente lässt vermuten, dass es um das Thema Musik geht, jedoch wird dieses Thema nicht direkt oder offensichtlich dargestellt. Vielmehr wird es durch die fragmentierte Darstellung der Gitarre und Notenblätter angedeutet. Die Auflösung der Gegenstände könnte als Metapher für die Zerstörung traditioneller Werte oder für die Dekonstruktion der Realität interpretiert werden, ein typisches Thema in der frühen Moderne.
Die Abwesenheit von Farbe verstärkt das Gefühl der Distanziertheit und des Intellekts. Es scheint, als ob der Künstler eine formale Untersuchung durchführt, bei der die subjektive Erfahrung zugunsten einer analytischen Betrachtung zurücktritt. Die Komposition wirkt wie ein stilles Statement über die Natur der Wahrnehmung und die Möglichkeiten der künstlerischen Darstellung.