1909 Femme assise2 Pablo Picasso (1881-1973) Period of creation: 1908-1918
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Pablo Picasso Period of creation: 1908-1918 – 1909 Femme assise2
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Hier sehen wir eine deutliche Tendenz zur Abstraktion; die Konturen sind verschwommen, die Proportionen scheinen verzerrt. Das Gesicht der Frau ist nur angedeutet, mit großen, fast leeren Augenhöhlen und einer schmalen Nase. Der Mund ist zu einem schmalen, dunklen Strich reduziert. Die Hände, die im Schoß gefaltet sind, wirken ebenfalls fragmentiert und bestehen aus einer Ansammlung von geometrischen Formen.
Der Hintergrund besteht aus ähnlichen, sich überlappenden Flächen, wodurch eine Art Raum entsteht, der jedoch keine klare Tiefe suggeriert. Vielmehr wirkt er wie eine Fortsetzung der fragmentierten Struktur der Figur selbst. Die Komposition ist statisch, die Frau scheint in ihrer Position erstarrt zu sein.
Ein möglicher Subtext dieser Darstellung könnte die Auflösung traditioneller Schönheitsideale und die Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung von Realität sein. Durch die Fragmentierung des Motivs wird die subjektive Natur der Erfahrung betont. Die gedämpfte Farbgebung und die fehlende emotionale Ausdruckskraft könnten eine Atmosphäre der Melancholie oder Kontemplation hervorrufen. Es könnte sich um eine Darstellung einer Frau handeln, die in ihrer inneren Welt gefangen ist, deren äußere Erscheinung lediglich ein Spiegelbild dieser inneren Verfassung darstellt. Die Abstraktion dient hier als Mittel, um über die bloße Repräsentation hinauszugehen und tiefere psychologische oder philosophische Fragen anzusprechen.