costumes and make-up to the tragedy of Pushkins Boris Godunov. 1923 Kuzma Sergeevich Petrov-Vodkin (1878-1939)
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Kuzma Sergeevich Petrov-Vodkin – costumes and make-up to the tragedy of Pushkins Boris Godunov. 1923
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Der Mann links trägt einen langen, blauen Übermantel mit breitem Pelzkragen und auffälligen roten Akzenten an Hut und Kragen. Die Robe wirkt opulent und schwer, betont durch die dunklen Schuhe und den kunstvollen Gehstock in der Hand. Sein Gesichtsausdruck ist ernst, fast trotzig, und er blickt direkt dem Betrachter entgegen. Der Hut verleiht ihm eine gewisse Würde, während die gesamte Erscheinung Autorität und Macht suggeriert.
Die zweite Figur rechts wirkt im Kontrast dazu deutlich einfacher. Er trägt ein schlichtes weißes Hemd und hat einen langen Bart. Sein Gesicht ist von einem melancholischen Ausdruck geprägt; die Augen scheinen in Gedanken versunken zu sein. Die Darstellung seiner Person ist weniger detailliert, fast skizzenhaft gehalten, was eine gewisse Verletzlichkeit oder Bescheidenheit suggeriert.
Die Komposition der beiden Figuren deutet auf ein Spannungsverhältnis hin. Der Mann links dominiert durch seine prächtige Erscheinung und die zentrale Position im Bildfeld. Die schlichtere Figur wirkt eher zurückhaltend, fast wie ein Beobachter. Es entsteht eine Spannung zwischen Macht und Demut, Prunk und Einfachheit.
Es lässt sich vermuten, dass es sich um Darstellungen von Charakteren aus einem historischen Drama handelt – möglicherweise um einen Herrscher und einen Berater oder Propheten. Die Farbgebung verstärkt diesen Eindruck: das intensive Blau des Übermantels symbolisiert königliche Würde, während die helleren Töne der zweiten Figur eine Verbindung zur Volksseele oder zu spirituellen Kräften andeuten könnten.
Die Zeichnung selbst ist sorgfältig ausgeführt; die Linienführung ist präzise und die Farbgebung dynamisch. Die subtilen Schattierungen verleihen den Figuren Tiefe und Plastizität. Insgesamt entsteht der Eindruck einer detaillierten Vorstudie für eine Bühnenproduktion, in der es um Macht, Schuld und das Ringen um die Seele eines Volkes geht.