funeral in a poor quarter of Paris. 1863 B. c. 22h29, 2 TG Vasily Perov (1833-1882)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Vasily Perov – funeral in a poor quarter of Paris. 1863 B. c. 22h29, 2 TG
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Figuren sind in unterschiedlichen emotionalen Zuständen dargestellt. Eine Frau, vermutlich die Mutter des Verstorbenen, steht im Vordergrund, ihr Gesicht von tiefer Trauer gezeichnet. Sie hält ein Kind an sich, das ebenfalls betroffen wirkt. Andere Anwesende scheinen resigniert oder teilnahmslos zu sein, was möglicherweise Ausdruck der alltäglichen Härte ihres Lebens ist. Ein Mann mit einem Gehstock und einer dunklen Kopfbedeckung steht etwas abseits, seine Gestalt wirkt distanziert und melancholisch.
Die Komposition lenkt die Aufmerksamkeit auf die zentrale Szene des Todes, während die Umgebung eine Atmosphäre von Armut und Verlassenheit erzeugt. Die Beleuchtung ist gedämpft und betont die düstere Stimmung. Der Fokus liegt nicht auf einer idealisierten Darstellung des Todes, sondern vielmehr auf der nüchternen Realität des Verlustes in einem sozialen Kontext extremer Not.
Subtextuell scheint das Werk eine Kritik an den sozialen Bedingungen der Zeit zu üben. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit und dem Kampf ums Überleben in einer Welt, die den Armen kaum Chancen bietet. Der Tod wird hier nicht als individuelles Ereignis dargestellt, sondern als Folge sozialer Ungleichheit und Vernachlässigung. Das Bild ruft Fragen nach der Würde des Einzelnen und der Verantwortung der Gesellschaft auf. Die schlichte Darstellung ohne übermäßige Dramatik verstärkt die eindringliche Wirkung und unterstreicht die Tragweite der dargestellten Situation.