William Hogarth – Marriage A-la-Mode – 2, The Tete a Tete Part 6 National Gallery UK
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Part 6 National Gallery UK – William Hogarth - Marriage A-la-Mode - 2, The Tete a Tete
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Im Vordergrund sitzen zwei junge Menschen an einem Tisch. Die Frau, gekleidet in ein pastellfarbenes Kleid, hält sich mit theatralischer Geste die Stirn, ein Ausdruck von Verzweiflung oder vielleicht auch von verdeckter Wut in ihrem Gesicht. Ihr Gesichtsausdruck wird durch die hochgesteckten Haare und die verschränkten Arme noch verstärkt. Ihr Gegenüber, ein junger Mann in prächtiger Kleidung, scheint von einer Trunkenheit oder zumindest starkem Alkoholgenuss gezeichnet. Sein Kopf neigt sich, sein Blick ist leer, und er scheint die Frau kaum zu beachten. Auf dem Tisch vor ihnen steht eine Teetasse, daneben liegen verstreute Blätter Papier.
Im Hintergrund, abgewandt, bewegt sich eine weitere männliche Figur. Er wirkt in Eile, hält sich die Hand ans Ohr, als ob er etwas nicht hören könnte oder bewusst unterdrücken möchte. Er trägt eine offene Jacke und scheint in eine Konversation vertieft zu sein.
Der Boden ist mit einem orientalischen Teppich bedeckt, der den Luxus des Hauses unterstreicht. Verstreute Schuhe und Papierstücke am unteren Bildrand deuten auf eine chaotische oder zumindest ungeordnete Atmosphäre hin.
Die Komposition deutet auf eine Situation des gesellschaftlichen Verfalls und der moralischen Korruption hin. Die Künstlerin/der Künstler scheint die Oberflächlichkeit und den Mangel an Aufrichtigkeit in einer wohlhabenden Gesellschaft zu kritisieren. Die verstreuten Gegenstände und der Ausdruck der Figuren lassen vermuten, dass hier eine Ehe, die auf Konventionen basiert und nicht auf Liebe, langsam auseinanderbricht. Der abgeklärte, fast schon gelangweilte Ausdruck des Mannes sowie die dramatische Pose der Frau legen nahe, dass unter der glänzenden Oberfläche des Ansehens tiefere Probleme brodeln. Die Porträts an den Wänden dienen als ständige Mahnung an die gesellschaftlichen Erwartungen und Zwänge, unter denen die Figuren stehen.