Charles David – Portrait of a Young Horsewoman National Gallery of Art (Washington)
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National Gallery of Art – Charles David - Portrait of a Young Horsewoman
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Das Pferd, vermutlich ein Araberhengst, ist dunkel gefärbt und steht still, fast regungslos. Es ist nicht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, sondern eher als Statisteil der Komposition zu betrachten. Die reiterliche Fertigkeit der jungen Frau wird nicht direkt dargestellt, sondern impliziert durch ihre Haltung und das Zügel, das sie in der Hand hält.
Der Hintergrund besteht aus einer weiten, leicht erhöhten Landschaft. Im Entfernungsbereich erheben sich Hügel und der Umriss eines alten Schlosses oder einer Burg. Der Himmel ist in einen bläulichen Farbton gehalten, der eine gewisse Distanz und Weite vermittelt.
Die Farbgebung des Gemäldes ist gedämpft und harmonisch. Die roten und schwarzen Töne der Kleidung der jungen Frau dominieren die Komposition, während der blasse Hintergrund eine ruhige Atmosphäre schafft. Die Lichtführung ist subtil und betont vor allem das Gesicht des Mädchens.
Es liegt die Vermutung nahe, dass es sich um ein Auftragsporträt handelt, das die gesellschaftliche Stellung und vielleicht auch die Bildung der jungen Frau hervorheben soll. Die Verbindung von Pferd und junger Frau deutet auf Reitkunst und somit auf einen gewissen Stand hin. Der ernste Blick des Mädchens könnte aber auch eine gewisse Melancholie oder sogar eine Ahnung von den gesellschaftlichen Erwartungen und Pflichten, die sie in ihrem Leben erfüllen wird, andeuten. Die Darstellung ist weniger auf eine lebhafte Darstellung der Bewegung ausgerichtet, sondern eher auf eine sinnliche Wiedergabe der Persönlichkeit und des Anblicks.